Der Cavalier King Charles Spaniel wurde am englischen Hof als Gesellschaftshund gehalten und trägt bis heute etwas Adliges in seinem Auftreten. Sein Lebenszweck ist Nähe: Ein Cavalier begleitet, kuschelt und begeistert sich für jeden Menschen, der ihm begegnet.
Aggression kennt die Rasse praktisch nicht. Mit Kindern ist der Cavalier geduldig, mit Artgenossen freundlich und selbst gegenüber Fremden offen. Als Wachhund ist er damit ungeeignet, als Familienhund umso besser.
Sein Bewegungsbedarf ist angenehm moderat: Ein bis zwei Spaziergänge täglich, dazu Spiel und Suchaufgaben, reichen ihm völlig. Gleichzeitig wandert er begeistert mit, wenn seine Menschen es tun.
Das seidige, leicht gewellte Fell mit den langen Ohrfransen braucht zwei- bis dreimal wöchentliches Bürsten, besonders hinter den Ohren und an den Hosen.
Gesundheitlich gilt beim Cavalier besondere Aufmerksamkeit: Die Herzklappenerkrankung Mitralklappendegeneration tritt bei der Rasse deutlich früher und häufiger auf als bei anderen Hunden. Achte unbedingt auf Züchter, die ihre Zuchttiere kardiologisch untersuchen lassen, und plane jährliche Herz-Checks fest ein.