Schuppen beim Hund
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Was sind Schuppen?
Die Haut erneuert sich ständig, dabei lösen sich abgestorbene Zellen. Sind es zu viele oder verkleben sie sichtbar im Fell, spricht man von Schuppen. Sie sind ein Symptom, kein eigenes Krankheitsbild, und haben viele mögliche Ursachen.
Mögliche Ursachen
- Trockene Haut: etwa durch Heizungsluft im Winter.
- Ernährung: ein Mangel an hochwertigen Fetten kann die Haut austrocknen.
- Zu häufiges Baden oder scharfe Shampoos.
- Allergien und Hauterkrankungen.
- Parasiten: Raubmilben (Cheyletiella) verursachen „wandernde Schuppen".
Was gegen Schuppen hilft
- Für ausreichend Feuchtigkeit sorgen, gerade in der Heizperiode.
- Regelmäßig, aber sanft bürsten, um Haut und Fell zu pflegen.
- Nicht zu oft und nur mit mildem Hundeshampoo baden.
- Auf hochwertige Fette und Omega-3 in der Ernährung achten.
- Die Ursache angehen, wenn eine Erkrankung oder Parasiten dahinterstecken.
Haut und Fell von innen unterstützen
Gesunde Haut beginnt von innen. Unser Fellfinesse Fellpflegepulver und unser Lachsöl liefern hautfreundliche Nährstoffe und Omega-3-Fettsäuren, die eine gepflegte Haut und ein glänzendes Fell fördern. Sie ersetzen keine Behandlung einer Hauterkrankung, sind aber eine gute Basis.
Häufige Fragen
Sind Schuppen beim Hund normal?
Wenige Schüppchen, etwa bei trockener Luft, sind meist harmlos. Viele oder anhaltende gehören abgeklärt.
Was hilft schnell gegen Schuppen?
Feuchtigkeit, sanfte Pflege, gute Fette im Futter und das Behandeln der Ursache.
Kann falsches Baden Schuppen machen?
Ja, zu häufiges Baden oder scharfe Shampoos trocknen die Haut aus.
Wann zum Tierarzt?
Bei starken Schuppen mit Juckreiz, Haarausfall oder wenn sie sich zu bewegen scheinen.
Fazit
Schuppen sind ein Hautsymptom mit vielen Ursachen, von trockener Luft bis zu Parasiten. Mit Feuchtigkeit, sanfter Pflege, guten Fetten und dem Angehen der Ursache bekommst du sie meist in den Griff, unterstützt durch Haut- und Fellpflege von innen. Mehr im Ratgeber zu Haut und Fell.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei starken oder anhaltenden Schuppen wende dich an deine Tierarztpraxis.
