Warum dein Hund zittert

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Autor: Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin

Kurz beantwortet
Hunde zittern aus vielen Gründen: aus Kälte, vor Aufregung, aus Angst oder Stress, bei Schmerz oder Übelkeit, durch Unterzucker oder im Alter durch nachlassende Muskel- und Nervenfunktion. Gelegentliches Zittern aus Kälte oder Freude ist harmlos. Anhaltendes, unerklärliches Zittern oder Zittern mit weiteren Krankheitszeichen gehört tierärztlich abgeklärt.

Warum zittert mein Hund?

  • Kälte: vor allem kleine, kurzhaarige oder schlanke Hunde frieren schnell.
  • Aufregung und Freude: etwa vor dem Spaziergang oder Spiel.
  • Angst und Stress: Lärm, Silvester, unbekannte Situationen.
  • Schmerz oder Übelkeit: Zittern kann ein leises Schmerzsignal sein.
  • Unterzucker: besonders bei kleinen Rassen und Welpen.
  • Alter: nachlassende Muskelkraft oder neurologische Themen.
Zittern zusammen mit Erbrechen, Schwäche, Taumeln, Krämpfen oder Zusammenbruch kann auf eine Vergiftung, Unterzucker oder einen anderen Notfall hindeuten. Fahr dann sofort in die Tierklinik. Denk bei plötzlichem Zittern auch an eine mögliche Vergiftung.

Was du tun kannst

  • Bei Kälte für Wärme sorgen, etwa mit einem Mantel oder einer Decke.
  • Bei Stress Ruhe schaffen und Auslöser reduzieren.
  • Beobachten, wann und wie oft das Zittern auftritt.
  • Bei unerklärlichem oder anhaltendem Zittern zum Tierarzt.

Natürliche Unterstützung bei Stress

Zittert dein Hund vor allem aus Angst oder Anspannung, kann eine kräuterbasierte Beruhigung helfen. Unsere Kräuterliebe Chill mal setzt auf beruhigende Kräuter wie Melisse und Baldrian, als sanfte Begleitung in stressigen Momenten wie Gewitter oder Silvester. Sie ersetzt keine tierärztliche Abklärung, wenn eine andere Ursache infrage kommt.

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Häufige Fragen

Ist Zittern gefährlich?
Oft harmlos (Kälte, Aufregung). Mit weiteren Krankheitszeichen oder anhaltend aber abklären lassen.

Mein kleiner Hund zittert oft, warum?
Kleine Hunde frieren schneller und neigen eher zu Unterzucker. Bei Unsicherheit zum Tierarzt.

Zittert mein Hund aus Angst?
Möglich. Achte auf die Situation, etwa Lärm oder fremde Umgebung.

Wann zum Tierarzt?
Bei anhaltendem, unerklärlichem Zittern oder Begleitzeichen wie Erbrechen und Schwäche.

Fazit

Zittern hat viele mögliche Ursachen, von harmloser Kälte bis zum ernsten Notfall. Achte auf Situation und Begleitzeichen, sorge bei Kälte oder Stress für Abhilfe und lass Unerklärliches abklären. Bei stressbedingtem Zittern kann eine natürliche Beruhigung begleiten. Mehr im Ratgeber Hund beruhigen.

Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei Zittern mit Erbrechen, Schwäche oder Krämpfen wende dich sofort an deine Tierarztpraxis oder Tierklinik.

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