Lipom beim Hund
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Was ist ein Lipom?
Ein Lipom besteht aus gutartig gewuchertem Fettgewebe. Es wächst meist langsam, fühlt sich weich an, lässt sich unter der Haut verschieben und verursacht in der Regel keine Schmerzen. Lipome können einzeln oder mehrfach auftreten.
Wer ist betroffen?
Vor allem ältere Hunde und Hunde mit Übergewicht. Auch bestimmte Rassen neigen eher zu Lipomen. Sie sind sehr häufig und in den allermeisten Fällen harmlos.
Sind Lipome gefährlich?
In aller Regel nicht. Wichtig ist aber: Du kannst einem Knoten von außen nicht ansehen, ob er wirklich ein harmloses Lipom ist oder etwas anderes. Genau deshalb gehört jeder neue Knoten abgeklärt.
Behandlung
Ein bestätigtes, harmloses Lipom muss meist gar nicht behandelt werden. Eine Entfernung ist sinnvoll, wenn das Lipom sehr groß wird, ungünstig sitzt (etwa in der Achsel oder Leiste) und die Bewegung behindert oder wenn es sich verändert. Das entscheidest du gemeinsam mit dem Tierarzt.
Häufige Fragen
Ist ein Lipom gefährlich?
Meist nicht, es ist gutartig. Sicherheit gibt aber nur die tierärztliche Abklärung.
Muss ein Lipom entfernt werden?
Nur, wenn es stört, sehr groß wird oder sich verändert.
Woran erkenne ich ein Lipom?
An einem weichen, verschiebbaren, schmerzlosen Knoten. Bestätigen kann das nur der Tierarzt.
Kann ich vorbeugen?
Ein gesundes Gewicht kann helfen. Ganz verhindern lassen sich Lipome oft nicht.
Fazit
Lipome sind häufige, gutartige Fettknoten, die meist harmlos sind und keiner Behandlung bedürfen. Weil man sie von außen nicht sicher einordnen kann, sollte jeder neue Knoten tierärztlich abgeklärt werden. Ein gesundes Gewicht wirkt unterstützend. Mehr rund um die Haut im Ratgeber zu Haut und Fell.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei einem neuen oder wachsenden Knoten wende dich an deine Tierarztpraxis.