Hund Blut im Urin: Ursachen, Symptome und Behandlung
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Mögliche Ursachen
- Blasenentzündung: eine der häufigsten Ursachen, siehe Blasenentzündung beim Hund.
- Blasen- oder Nierensteine: reizen und verletzen die Schleimhaut.
- Verletzungen im Bauch- oder Beckenbereich.
- Prostataprobleme bei Rüden.
- Vergiftungen: etwa durch Rattengift, das die Blutgerinnung stört.
- Tumoren in Blase oder Harnwegen.
Was du tun solltest
- Zeitnah einen Termin beim Tierarzt machen.
- Wenn möglich eine frische Urinprobe mitbringen.
- Beobachten, wann und wie viel Blut auftritt und ob dein Hund Schmerzen zeigt.
- Bei Hündinnen prüfen, ob eventuell eine Läufigkeit die Quelle ist.
Häufige Fragen
Ist Blut im Urin immer gefährlich?
Es ist immer ein Warnzeichen und gehört abgeklärt. Die Ursachen reichen von behandelbar bis ernst.
Kann es von der Läufigkeit kommen?
Bei unkastrierten Hündinnen ja, dann stammt das Blut aus der Vulva, nicht aus dem Urin.
Was macht der Tierarzt?
Meist eine Urinuntersuchung, oft ergänzt durch Ultraschall oder Blutbild.
Wann ist es ein Notfall?
Bei erfolglosem Pressen oder Verdacht auf eine Vergiftung.
Fazit
Blut im Urin ist ein ernst zu nehmendes Signal mit vielen möglichen Ursachen. Lass es zeitnah tierärztlich abklären, am besten mit einer Urinprobe, und handle bei erfolglosem Pressen oder Vergiftungsverdacht sofort. Mehr im Ratgeber zu Nieren, Leber und Harnwegen.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei Blut im Urin oder erfolglosem Pressen wende dich an deine Tierarztpraxis oder Tierklinik.