Hundefutter wechseln

Stela E. Seemann

Über die Autorin

Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin bei Solli's

Aktualisiert am 18. August 2026

Kurz beantwortet
Stelle das Futter deines Hundes langsam über 7 bis 10 Tage um. Mische anfangs nur wenig neues Futter unter das gewohnte und erhöhe den Anteil täglich, bis komplett umgestellt ist. So kann sich die Verdauung anpassen und Durchfall oder Erbrechen bleiben meist aus. Bei empfindlichen Hunden ruhig über zwei Wochen strecken.

Warum langsam umstellen?

Die Darmflora deines Hundes ist auf sein bisheriges Futter eingestellt und braucht Zeit, sich an eine neue Zusammensetzung zu gewöhnen. Ein abrupter Wechsel führt oft zu Durchfall, Blähungen oder Erbrechen. Deshalb ist die schrittweise Umstellung der Schlüssel.

Der Umstellungsplan

  • Tag 1 bis 3: etwa ein Viertel neues, drei Viertel altes Futter.
  • Tag 4 bis 6: je zur Hälfte mischen.
  • Tag 7 bis 9: drei Viertel neues, ein Viertel altes Futter.
  • Ab Tag 10: vollständig auf das neue Futter.

Wann besonders vorsichtig?

Bei Welpen, Senioren, Hunden mit empfindlichem Magen oder beim Wechsel von Nass auf Trocken die Umstellung ruhig auf zwei Wochen strecken. Auch bei bekannten Unverträglichkeiten lieber langsamer vorgehen.

Beobachte während der Umstellung Kot, Appetit und Energie. Wird der Kot weich, geh einen Schritt zurück und bleibe ein paar Tage länger auf der aktuellen Mischung.

Sanfte Unterstützung bei empfindlichem Magen

Reagiert dein Hund leicht mit weichem Kot, kann eine kräuterbasierte Unterstützung die Umstellung begleiten. Unsere Kräuterliebe Magenruhe kombiniert Flohsamenschalen mit sanften Kräutern für den empfindlichen Magen.

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Hält Durchfall oder Erbrechen über die Umstellung hinaus an oder kommen Mattigkeit oder Futterverweigerung dazu, brich die Umstellung ab und wende dich an deine Tierarztpraxis.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Futterumstellung?
In der Regel 7 bis 10 Tage, bei empfindlichen Hunden bis zu zwei Wochen.

Kann ich abrupt umstellen?
Besser nicht. Ein plötzlicher Wechsel führt häufig zu Verdauungsproblemen.

Was, wenn der Kot weich wird?
Einen Schritt zurückgehen und langsamer weitermachen.

Fazit

Eine Futterumstellung gelingt am besten langsam über 7 bis 10 Tage, mit Blick auf Kot und Wohlbefinden. Passendes Futter findest du in unserer Hundefutter-Kollektion, mehr rund um den empfindlichen Magen im Ratgeber Verdauung.

Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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