Giftige Pflanzen für Hunde
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Besonders giftige Pflanzen in Garten und Natur
Diese Liste gehört zu den gefährlichsten, teils schon in kleinen Mengen:
- Eibe (sehr giftig, alle Teile außer dem roten Fruchtfleisch)
- Eisenhut und Herbstzeitlose (hochgiftig)
- Oleander, Rhododendron und Azalee
- Fingerhut und Maiglöckchen (herzwirksam)
- Goldregen, Engelstrompete, Stechapfel
- Aronstab, Buchsbaum, Kirschlorbeer, Tollkirsche, Schierling
Giftige Zimmerpflanzen
- Dieffenbachie, Efeutute und Philodendron
- Alpenveilchen, Lilien, Amaryllis und Clivie
- Efeu, Agave und Gummibaum
- Weihnachtsstern und Christrose (meist mild reizend)
Die Aufzählung ist nicht vollständig. Im Zweifel lieber nachschlagen oder auf hundesichere Pflanzen setzen, besonders bei Welpen.
Vergiftung erkennen
Je nach Pflanze reichen die Anzeichen von starkem Speicheln, Erbrechen und Durchfall über Zittern und Unruhe bis zu Orientierungslosigkeit, Kreislauf- und Atemproblemen. Manche Gifte wirken direkt auf Herz oder Nervensystem.
So schützt du deinen Hund
Prüfe Garten, Balkon und Wohnung auf die genannten Pflanzen und stelle giftige Exemplare außer Reichweite oder ersetze sie. Beim Gassigehen behalte schnuppernde und knabbernde Hunde im Blick. Auch giftige Lebensmittel sind ein Thema, den Überblick gibt unsere Lebensmittel-Liste, den Notfall Schokolade der Ratgeber Hund hat Schokolade gefressen.
Häufige Fragen
Welche Pflanze ist am gefährlichsten?
Eibe, Eisenhut und Herbstzeitlose gehören zu den giftigsten, schon kleine Mengen können ernst sein.
Sind Zimmerpflanzen ein Risiko?
Ja, unter anderem Dieffenbachie, Efeutute, Alpenveilchen und Lilien.
Was tun bei Verdacht?
Pflanze notieren, sofort Tierarzt anrufen, kein Erbrechen selbst auslösen.
Fazit
Zahlreiche Garten- und Zimmerpflanzen sind für Hunde giftig, einige davon lebensgefährlich. Wer die wichtigsten kennt und sie außer Reichweite hält, beugt am besten vor. Im Verdachtsfall sofort den Tierarzt kontaktieren.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Hilfe. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort die Tierarztpraxis oder den Notdienst kontaktieren.