Gesunde Katzensnacks: Leckerlis richtig einsetzen

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Autor: Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin

Kurz gesagt: Snacks sind eine schöne Belohnung und stärken die Bindung, sollten aber die Ausnahme bleiben. Als Faustregel gilt, dass Leckerlis nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen. Gute Katzensnacks sind fleischbasiert und klar deklariert. Einige menschliche Lebensmittel sind für Katzen dagegen tabu.

Dieser Ratgeber ist redaktionell erstellt und ersetzt keine tierärztliche Beratung.

Wie viele Snacks sind okay

Leckerlis liefern zusätzliche Energie und können schnell zu Übergewicht führen, wenn man sie nicht mitrechnet. Eine verbreitete Faustregel besagt, dass Snacks höchstens rund ein Zehntel der täglichen Energie ausmachen sollten. Wichtig ist, die Hauptmahlzeit entsprechend anzupassen, damit die Gesamtmenge stimmt. Mehr dazu, wie du das Gewicht hältst, liest du im Ratgeber Kastrierte Katze und Gewicht.

Woran du gute Snacks erkennst

Merkmal Worauf achten
Basis Fleisch oder Fisch als Hauptzutat
Deklaration Klar benannt, ohne unnötige Füllstoffe
Zucker und Zusätze Möglichst wenig, kein zugesetzter Zucker
Portionsgröße Klein, gut dosierbar

Fleischbasierte Snacks passen am besten zur Natur der Katze. Auch getrocknetes Fleisch oder einzelne Stücke gekochtes Hühnchen ohne Gewürze eignen sich als Belohnung. Wie du Zutatenlisten liest, erklärt der Ratgeber Deklaration verstehen. Leckerlis lassen sich übrigens auch leicht selbst machen, siehe Ratgeber Katzensnacks selber machen.

Diese Lebensmittel sind tabu

Manche für uns harmlose Lebensmittel sind für Katzen ungeeignet oder sogar schädlich. Dazu gehören unter anderem Zwiebeln und Knoblauch, Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Alkohol sowie stark gewürzte oder salzige Speisen. Auch Kuhmilch ist kein geeigneter Snack, weil viele Katzen den Milchzucker schlecht vertragen. Eine ausführliche Übersicht bietet der Ratgeber Giftige Lebensmittel und Pflanzen. Im Zweifel gilt: lieber bei speziellen Katzensnacks bleiben.

Snacks sinnvoll einsetzen

Leckerlis eignen sich gut als Belohnung, für die Bindung oder um Beschäftigung zu schaffen, etwa in einem Futterspielzeug. So werden aus Snacks kleine Trainings- und Spielmomente statt reiner Kalorien. Achte darauf, dass Snacks eine Ausnahme bleiben und die ausgewogene Hauptmahlzeit die Basis ist.

Häufige Fragen

Wie viele Leckerlis darf meine Katze am Tag haben?
Als Faustregel höchstens etwa ein Zehntel der täglichen Energie. Die Hauptmahlzeit entsprechend anpassen.

Welche Snacks sind gesund?
Fleisch- oder fischbasierte Snacks ohne unnötige Zusätze, klar deklariert und klein portioniert.

Welche Lebensmittel sind für Katzen gefährlich?
Unter anderem Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Weintrauben, Rosinen und Alkohol. Diese gehören nicht in die Katzenernährung.

Darf meine Katze Milch als Leckerli?
Besser nicht. Viele Katzen vertragen den Milchzucker in Kuhmilch schlecht.

Fazit

Snacks sind ein schönes Extra, solange sie die Ausnahme bleiben und in die Tagesration eingerechnet werden. Setze auf fleischbasierte, klar deklarierte Leckerlis und meide die tabuisierten Lebensmittel. Mehr zur ausgewogenen Fütterung liest du im Ratgeber zur Katzenernährung, passende Produkte findest du im Katzensortiment.