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Shiba Inu
Rassenberater · Hund

Shiba Inu

Der katzenhafte Japaner mit Füchsengesicht und eigenem Kopf.

Größe
35 bis 43 cm
Gewicht
7 bis 11 kg
Lebenserwartung
13 bis 16 Jahre
Charakter
eigenständig, reinlich, wachsam

Der Shiba Inu auf einen Blick

Der Shiba Inu ist ein eigenständiger, katzenhaft reinlicher Urtyp aus Japan mit dichtem Stockhaar. Rassetypisch verdienen das Fell im Fellwechsel, die Haut mit Allergieneigung, die Kniescheiben und seine Gelassenheit besondere Aufmerksamkeit. Mit konsequenter Bürstenroutine, gut verträglichem Futter und Respekt vor seinem Freiheitsdrang bleibt der kleine Samurai lange gesund. Passende Solli's Produkte findest du direkt bei jedem Thema.

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Haut und Fell sind beim Shiba die Dauerbaustelle, besonders im Fellwechsel. Das Fellfinesse Pulver kann Haut und Fell von innen unterstützen und die Bürstenroutine spürbar erleichtern.

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Typische Gesundheitsthemen beim Shiba Inu

Diese Themen treten beim Shiba Inu statistisch häufiger auf. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Einladung, früh hinzuschauen. Bei akuten Beschwerden gehört dein Tier immer in tierärztliche Hände.

Fellwechsel: wenn die Unterwolle fällt

Zweimal jährlich verliert der Shiba seine komplette Unterwolle, und zwar in beeindruckender Menge. Wird die lose Wolle nicht ausgebürstet, staut sich Nässe im Fell und die Haut kann darunter leiden.

Bürste im Fellwechsel täglich mit einem Unterwollkamm, sonst genügt einmal wöchentlich. Omega-Fettsäuren und Hautnährstoffe können den Fellwechsel von innen unterstützen und die Hautbarriere stärken.

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Haut und Allergien: wenn der Shiba sich kratzt

Allergien und Futterunverträglichkeiten kommen beim Shiba Inu überdurchschnittlich häufig vor. Typische Zeichen sind Juckreiz, Pfötchenlecken, gerötete Ohren oder kahle Stellen.

Eine hypoallergene Fütterung mit einer einzigen, gut verträglichen Proteinquelle bringt oft spürbare Entlastung. Prüfe zuerst den Parasitenschutz und lass anhaltenden Juckreiz tierärztlich abklären.

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Kniescheiben: Patellaluxation vorbeugen

Patellaluxation, das kurzzeitige Herausspringen der Kniescheibe, kommt beim Shiba vor. Typisches Anzeichen ist ein kurzes Hüpfen auf drei Beinen mitten im Lauf.

Halte deinen Shiba schlank, begrenze Sprünge aus größerer Höhe und baue Muskulatur über gleichmäßige Bewegung auf. Gelenknährstoffe können die Knie zusätzlich unterstützen. Häufiges Hüpfeln gehört tierärztlich beurteilt.

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Gelassenheit: der Urtyp braucht Ruhe und Struktur

Shibas sind wachsam, reizoffen und können sich in Stresssituationen stark hochschaukeln, sichtbar am berühmten Shiba-Schrei. Dauerstress durch Reizüberflutung tut ihnen nicht gut.

Feste Routinen, ein ruhiger Rückzugsort und dosierte Reize helfen dem Urtyp, gelassen zu bleiben. Natürliche Kräuter können in aufregenden Phasen wie Silvester oder Umzügen zusätzlich unterstützen.

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Fütterung: So unterstützt du den Shiba Inu im Alltag

Der Shiba Inu ist ein effizienter Verwerter und braucht weniger Futter, als seine Aktivität vermuten lässt. Wiege die Ration ab und behalte die Taille im Blick, denn viele Shibas werden schleichend zu rund.

Bei Haut- oder Verdauungsthemen bewähren sich getreidefreie, hypoallergene Rezepturen mit einer einzelnen Proteinquelle wie Ente. Stelle Futter immer über mehrere Tage um und beobachte Haut, Ohren und Output.

Ergänzend unterstützen Omega-Fettsäuren Haut und Fell, gerade im Fellwechsel, wenn der Körper Unmengen neues Haar bilden muss.

Vom Welpen bis zum Senior: worauf du wann achtest

Welpe

Früh an Bürste und Anfassen gewöhnen, Rückruf intensiv trainieren und Sozialkontakte ruhig und positiv gestalten.

Adult

Fellwechsel konsequent ausbürsten, Haut beobachten und Freilauf nur in gesichertem Rahmen zulassen.

Senior

Gelenke unterstützen, Futtermenge anpassen und dem eigenständigen Oldie feste Routinen und ruhige Plätze gönnen.

Rasseportrait: Shiba Inu

Der Shiba Inu ist die kleinste der ursprünglichen japanischen Hunderassen und wurde in den Bergregionen zur Jagd auf Kleinwild eingesetzt. Genetisch gehört er zu den Urtypen, und das merkt man ihm an: Er denkt selbst, entscheidet selbst und diskutiert gern.

Sein Wesen wird oft als katzenhaft beschrieben. Der Shiba ist reinlich, putzt sich, sucht Nähe zu seinen Bezugspersonen und bleibt Fremden gegenüber reserviert. Bedingungslosen Gehorsam wird man von ihm nie bekommen, Respekt und Partnerschaft dagegen schon.

Sein Jagdtrieb ist ausgeprägt und der Rückruf entsprechend anspruchsvoll. Viele Shiba-Halter arbeiten mit Schleppleine und gesichertem Freilauf, denn ein Shiba, der eine Spur aufnimmt, ist schnell verschwunden.

Das dichte Stockhaar mit üppiger Unterwolle ist pflegeleicht, im Fellwechsel jedoch spektakulär: Zweimal jährlich verliert er die komplette Unterwolle in wenigen Wochen.

Gesundheitlich gilt der Shiba als robust und langlebig. Bekannte Themen sind Allergien mit Juckreiz, Patellaluxation und gelegentlich Augenerkrankungen. Wer seinen Freiheitsdrang akzeptiert und Haut sowie Fell im Blick behält, hat einen faszinierenden Begleiter für 15 Jahre und mehr.

Häufige Fragen zum Shiba Inu

Ist der Shiba Inu ein Anfängerhund?
Eher nicht: Sein Eigensinn, der starke Jagdtrieb und der anspruchsvolle Rückruf fordern Erfahrung, Geduld und Humor. Wer bereit ist, mit einem eigenständigen Partner statt einem gehorsamen Befehlsempfänger zu leben, kann auch als Ersthundehalter glücklich werden.
Wie stark haart ein Shiba Inu?
Im Alltag moderat, im Fellwechsel enorm: Zweimal jährlich verliert er die gesamte Unterwolle in wenigen Wochen. Tägliches Bürsten mit dem Unterwollkamm ist dann Pflicht und reduziert die Haare in der Wohnung deutlich.
Kann ein Shiba Inu ohne Leine laufen?
Nur in gesichertem Gelände oder mit sehr viel Training und Realismus. Der Jagdtrieb ist stark und der Shiba entscheidet selbst, ob er zurückkommt. Schleppleine, eingezäunte Flächen und Alternativbeschäftigung sind die sichere Lösung.
Warum kratzt sich mein Shiba ständig?
Die Rasse neigt zu Allergien und Futterunverträglichkeiten. Prüfe zuerst Parasiten, dann lohnt ein Versuch mit hypoallergenem Futter mit nur einer Proteinquelle. Bei anhaltendem Juckreiz gehört die Ursache tierärztlich abgeklärt.
Stela E. Seemann

Fachlich geprüft von

Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin und Gründerin von Solli's

Unsere Rasseseiten werden fachlich geprüft und regelmäßig aktualisiert, damit du dich auf die Inhalte verlassen kannst.

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Hinweis: Unsere Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.