Nassfutter für Katzen: worauf du beim Kauf achten solltest

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Autor: Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin

Kurz gesagt: Nassfutter punktet vor allem mit seinem hohen Feuchtegehalt, der die Flüssigkeitsversorgung der Katze unterstützt, und mit guter Akzeptanz. Bei der Auswahl zählen ein hoher, klar benannter Fleischanteil, die Angabe Alleinfuttermittel und eine nachvollziehbare Zusammensetzung. Angebrochen gehört Nassfutter zügig verbraucht.

Dieser Ratgeber ist redaktionell erstellt und ersetzt keine tierärztliche Beratung.

Die Vorteile von Nassfutter

Nassfutter besteht zu einem großen Teil aus Wasser und hilft so, den Flüssigkeitsbedarf zu decken. Das ist wertvoll, weil viele Katzen von sich aus wenig trinken. Mehr dazu im Ratgeber Katze trinkt zu wenig. Zudem ist Nassfutter für viele Katzen besonders schmackhaft und dank seiner weichen Konsistenz auch für ältere Tiere gut geeignet.

Worauf du bei der Qualität achtest

Merkmal Worauf achten
Fleischanteil Hoch und klar benannt, zum Beispiel Huhn mit Prozentangabe
Deklaration Offen, mit einzeln genannten Zutaten
Futtertyp Alleinfuttermittel, wenn es die Hauptmahlzeit sein soll
Zusatzstoffe Wichtige Nährstoffe wie Taurin enthalten

Ein Blick auf die Verpackung lohnt sich: Steht dort Alleinfuttermittel, kann das Futter allein gefüttert werden. Steht dort Ergänzungsfuttermittel, ist es nur für die zusätzliche Gabe gedacht. Wie du die Angaben liest, erklärt der Ratgeber Katzenfutter-Deklaration verstehen.

Nassfutter richtig anbieten

Viele Katzen mögen ihr Nassfutter bei Zimmertemperatur lieber als direkt aus dem Kühlschrank. Biete passende Portionen an und entferne Reste nach einer Weile, denn angebrochenes Nassfutter verdirbt schnell. Frisches Wasser sollte trotzdem immer bereitstehen. Wie viel Nassfutter deine Katze am Tag braucht, liest du im Ratgeber Wie viel Nassfutter braucht eine Katze.

Nass und trocken kombinieren

Trocken- und Nassfutter schließen sich nicht aus. Viele Halter kombinieren beides und verbinden so Feuchtigkeit mit der Praktikabilität von Trockenfutter. Wichtig ist, die Gesamtmenge im Blick zu behalten. Die Vor- und Nachteile im Überblick liest du im Ratgeber Trockenfutter oder Nassfutter.

Häufige Fragen

Ist Nassfutter besser als Trockenfutter?
Nicht grundsätzlich. Nassfutter liefert mehr Feuchtigkeit, Trockenfutter ist praktischer. Beide können vollwertig ernähren.

Wie lange darf Nassfutter im Napf bleiben?
Nur kurz. Angebrochenes Nassfutter verdirbt schnell und sollte nicht lange stehen bleiben.

Kann Nassfutter die einzige Nahrung sein?
Ja, wenn es als Alleinfuttermittel deklariert ist.

Woran erkenne ich gutes Nassfutter?
An einem hohen, klar benannten Fleischanteil, einer offenen Deklaration und wichtigen Nährstoffen wie Taurin.

Fazit

Gutes Nassfutter erkennst du an einem hohen Fleischanteil, klarer Deklaration und der Angabe Alleinfutter. Sein großer Pluspunkt bleibt die Feuchtigkeit. Mehr zur Fütterung liest du im Ratgeber zur Katzenernährung, das ganze Sortiment findest du im Katzenfutter.