Der Boxer ist eine deutsche Rasse mit großem Herzen: Als Arbeits- und Diensthund gezüchtet, hat er sich zum begeisterten Familienhund entwickelt, der für seine Kinderliebe berühmt ist. Sein Spitzname Peter Pan der Hundewelt kommt nicht von ungefähr, denn erwachsen wird ein Boxer gefühlt nie.
Sein Temperament ist stürmisch: Ein Boxer begrüßt mit vollem Körpereinsatz, spielt mit Leidenschaft und boxt dabei charakteristisch mit den Vorderpfoten. Konsequente Erziehung lenkt die Kraft in freundliche Bahnen.
Er braucht täglich Bewegung und Spiel, liebt Zerrspiele, Apportieren und Hundesport. Als kurznasige Rasse verträgt er Hitze allerdings schlecht: Im Sommer gehören Action in die kühlen Stunden und Pausen in den Schatten.
Das kurze, glänzende Fell ist pflegeleicht, die Haut darunter jedoch empfindlich: Allergien und Ekzeme kommen bei der Rasse häufiger vor. Auch der Magen meldet sich gern mit den berühmten Boxer-Blähungen.
Gesundheitlich verdient das Herz Aufmerksamkeit, denn die Rasse neigt zu bestimmten Herzerkrankungen. Mit regelmäßiger Vorsorge, schlanker Linie und dosiertem Übermut bleibt der Boxer, was er sein will: der fröhlichste Athlet der Familie.