Der Shiba Inu ist die kleinste der ursprünglichen japanischen Hunderassen und wurde in den Bergregionen zur Jagd auf Kleinwild eingesetzt. Genetisch gehört er zu den Urtypen, und das merkt man ihm an: Er denkt selbst, entscheidet selbst und diskutiert gern.
Sein Wesen wird oft als katzenhaft beschrieben. Der Shiba ist reinlich, putzt sich, sucht Nähe zu seinen Bezugspersonen und bleibt Fremden gegenüber reserviert. Bedingungslosen Gehorsam wird man von ihm nie bekommen, Respekt und Partnerschaft dagegen schon.
Sein Jagdtrieb ist ausgeprägt und der Rückruf entsprechend anspruchsvoll. Viele Shiba-Halter arbeiten mit Schleppleine und gesichertem Freilauf, denn ein Shiba, der eine Spur aufnimmt, ist schnell verschwunden.
Das dichte Stockhaar mit üppiger Unterwolle ist pflegeleicht, im Fellwechsel jedoch spektakulär: Zweimal jährlich verliert er die komplette Unterwolle in wenigen Wochen.
Gesundheitlich gilt der Shiba als robust und langlebig. Bekannte Themen sind Allergien mit Juckreiz, Patellaluxation und gelegentlich Augenerkrankungen. Wer seinen Freiheitsdrang akzeptiert und Haut sowie Fell im Blick behält, hat einen faszinierenden Begleiter für 15 Jahre und mehr.