Flöhe beim Hund
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Woran erkenne ich Flöhe?
- häufiges Kratzen, Knabbern und Unruhe
- Flohkot im Fell: kleine schwarze Krümel
- der Test: Krümel auf feuchtes Papier, verfärben sie sich rötlich, ist es Flohkot (verdautes Blut)
- manchmal sichtbare, schnell hüpfende Flöhe
Warum du Flöhe ernst nehmen solltest
- Flohspeichelallergie: schon wenige Flöhe können starken Juckreiz auslösen.
- Bandwürmer: verschluckte Flöhe übertragen den Gurkenkernbandwurm, siehe Bandwurm beim Hund.
- Schnelle Vermehrung: aus wenigen Flöhen wird rasch ein Befall.
So gehst du vor
- Ein vom Tierarzt empfohlenes Flohmittel für den Hund verwenden.
- Körbchen und Decken heiß waschen, gründlich saugen, Ritzen nicht vergessen.
- Die Wohnung nach Bedarf mit geeigneten Mitteln behandeln.
- Alle Tiere im Haushalt gleichzeitig behandeln.
Vorbeugung
Ein regelmäßiger, an dein Umfeld angepasster Flohschutz und das Kontrollieren des Fells nach Ausflügen halten das Risiko klein. Welchen Schutz dein Hund braucht, besprichst du am besten mit dem Tierarzt.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich Flöhe sicher?
Am besten über den Flohkot-Test mit feuchtem Papier.
Reicht es, nur den Hund zu behandeln?
Nein. Umgebung und alle Tiere müssen mitbehandelt werden, sonst kommen die Flöhe wieder.
Können Flöhe Krankheiten übertragen?
Ja, unter anderem Bandwürmer, und sie können Allergien auslösen.
Sind Flöhe für Welpen gefährlich?
Ein starker Befall kann bei Welpen zu Blutarmut führen. Dann zum Tierarzt.
Fazit
Flöhe erkennst du am Juckreiz und am Flohkot, ernst nehmen solltest du sie wegen Allergien und Bandwürmern. Wirksam wird die Behandlung nur, wenn du Hund, Umgebung und alle Tiere gemeinsam angehst. Mehr rund um Parasiten im Parasiten-Ratgeber.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Den passenden Flohschutz wählst du gemeinsam mit deiner Tierarztpraxis.