Hund nimmt nicht zu: Gründe, Erkennung und hilfreiche Tipps
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Mögliche Ursachen
- Parasiten: Würmer und Giardien zehren, siehe Entwurmung.
- Verdauungserkrankungen: gestörte Nährstoffaufnahme, etwa bei EPI oder chronischer Darmerkrankung.
- Zahnschmerzen: Fressen tut weh, der Hund frisst zu wenig.
- Zu wenig oder minderwertige Kalorien in der Ration.
- Hoher Verbrauch: sehr aktive Hunde oder ein schneller Stoffwechsel.
- Stress und Grunderkrankungen (etwa Schilddrüse, Diabetes).
Was du tun kannst
- Ursachen ausschließen: tierärztlicher Check, Kotuntersuchung und Entwurmung.
- Fütterung optimieren: ein kalorienreiches, hochwertiges und gut verdauliches Futter wählen.
- Häufiger füttern: mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag.
- Stress reduzieren und eine ruhige Fütterungssituation schaffen.
- Gewicht dokumentieren, um die Entwicklung im Blick zu behalten.
Häufige Fragen
Mein Hund frisst viel, nimmt aber nicht zu, warum?
Oft steckt eine gestörte Nährstoffaufnahme, ein Parasitenbefall oder eine Erkrankung dahinter. Abklären lassen.
Soll ich einfach mehr füttern?
Nicht ohne Ursachensuche. Erst Krankheiten ausschließen, dann gezielt kalorienreicher füttern.
Welche Rolle spielen Parasiten?
Eine große. Würmer und Giardien können deutlich am Hund zehren.
Wann ist es dringend?
Bei Gewichtsverlust trotz Fressen oder mit Erbrechen, Durchfall oder Mattigkeit.
Fazit
Wenn dein Hund nicht zunimmt, ist die Ursachensuche der erste Schritt: Parasiten und Erkrankungen ausschließen, dann kalorienreich, hochwertig und häufig füttern. Bei Gewichtsverlust trotz Fressen oder Begleitsymptomen gehört er zügig zum Tierarzt. Verwandtes Thema: Hund frisst nicht.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Bei Gewichtsverlust oder ausbleibender Gewichtszunahme wende dich an deine Tierarztpraxis.