Der Zwergspitz stammt von den nordischen Spitzen ab und wurde über Generationen immer kleiner gezüchtet. Vom Charakter her ist er jedoch ein echter Spitz geblieben: wachsam, selbstbewusst und mit einer Stimme, die deutlich größer klingt als er selbst.
Im Alltag ist er ein fröhlicher, anhänglicher Begleiter, der seine Menschen liebt und Fremden gegenüber erst einmal Meldung macht. Ohne Erziehung wird aus der Wachsamkeit schnell Dauerbellen, mit klaren Regeln bleibt sie angenehm dosiert.
Sein Bewegungsbedarf ist moderat, sein Beschäftigungsbedarf hoch: Der Zwergspitz lernt begeistert Tricks, liebt Suchspiele und ist erstaunlich sportlich für seine Größe.
Das doppellagige Plüschfell mit der typischen Mähne ist sein Markenzeichen. Es braucht zwei- bis dreimal wöchentliches Bürsten bis auf die Haut, im Fellwechsel häufiger. Geschoren werden sollte es nicht, da es nachwachsend Schaden nehmen kann.
Gesundheitlich zeigt der Zwergspitz die typischen Zwergrassen-Themen: schnelle Zahnsteinbildung, Patellaluxation und eine empfindliche Luftröhre, weshalb ein Geschirr statt Halsband Pflicht ist. Gut betreut wird er oft 15 Jahre und älter.