Kitten richtig füttern: So versorgst du dein Kätzchen

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Autor: Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin

Kurz gesagt: Kitten wachsen schnell und brauchen ein energie- und nährstoffreiches Aufzuchtfutter, verteilt auf mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Frisches Wasser gehört immer dazu, Kuhmilch dagegen nicht. Etwa ab dem zwölften Monat stellst du langsam auf Adult-Futter um.

Dieser Ratgeber ist redaktionell erstellt und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Durchfall, Fressunlust oder Schwäche gehört ein Kitten rasch tierärztlich untersucht.

Warum Kitten ein eigenes Futter brauchen

In den ersten Lebensmonaten wächst ein Kätzchen rasant und ist sehr aktiv. Dafür braucht es mehr Energie, Eiweiß und bestimmte Nährstoffe als eine erwachsene Katze. Ein spezielles Kittenfutter oder Aufzuchtfutter ist genau darauf abgestimmt. Wie jede Katze ist auch ein Kitten ein reiner Fleischfresser und auf hochwertiges tierisches Eiweiß und Taurin angewiesen.

Wie oft und wie viel

Der kleine Magen fasst noch wenig, deshalb sind mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt sinnvoller als ein oder zwei große. Orientiere dich an der Fütterungsempfehlung auf der Verpackung, die sich nach Alter und Gewicht richtet, und beobachte die Entwicklung. Ein Kitten darf zunehmen, sollte aber nicht rundlich werden.

Alter Fütterung
Bis etwa 4 Monate Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, energiereiches Aufzuchtfutter
4 bis 12 Monate Weiter Kittenfutter, Mahlzeiten nach und nach etwas reduzieren
Ab etwa 12 Monaten Langsamer Übergang auf Adult-Futter über einige Tage

Von der Muttermilch zum Futter

In den ersten Wochen lebt ein Kitten von der Muttermilch. Ab etwa der vierten Woche beginnt die Entwöhnung, bei der festes Futter dazukommt, anfangs gern etwas angefeuchtet. Kuhmilch ist ungeeignet, viele Katzen vertragen den enthaltenen Milchzucker schlecht, was zu Durchfall führen kann. Frisches Wasser sollte dagegen immer bereitstehen.

Wasser und Näpfe

Auch wenn Kitten oft Nassfutter bekommen, gehört immer frisches Wasser dazu. Stelle Futter- und Wassernapf etwas voneinander entfernt auf, das entspricht dem natürlichen Verhalten und wird besser angenommen.

Wann zum Tierarzt

Kitten sind empfindlicher als erwachsene Katzen. Anhaltender Durchfall, Erbrechen, Fressunlust oder auffällige Schwäche sollten rasch tierärztlich abgeklärt werden, weil ein kleiner Körper schnell auszehrt. Auch Entwurmung und Impfungen besprichst du am besten früh mit der Tierarztpraxis.

Häufige Fragen

Ab wann fressen Kitten festes Futter?
Etwa ab der vierten Lebenswoche beginnt die Entwöhnung, anfangs mit angefeuchtetem Futter.

Dürfen Kitten Kuhmilch trinken?
Nein. Viele Katzen vertragen den Milchzucker schlecht. Frisches Wasser ist die richtige Wahl.

Wie lange sollte ein Kitten Kittenfutter bekommen?
In der Regel bis etwa zum zwölften Monat, dann folgt der langsame Übergang auf Adult-Futter.

Wie oft sollte ich mein Kitten füttern?
Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag, weil der Magen noch klein ist und der Energiebedarf hoch.

Fazit

Ein Kitten braucht vor allem energiereiches Aufzuchtfutter, viele kleine Mahlzeiten und frisches Wasser, keine Kuhmilch. Mit etwa einem Jahr stellst du langsam auf Erwachsenenfutter um. Passendes Kitten-Trockenfutter findest du bei uns, mehr Grundlagen im Ratgeber zur Katzenernährung.