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Cavalier King Charles Spaniel
Rassenberater · Hund

Cavalier King Charles Spaniel

Der sanfte Kuschelspaniel mit Rehaugen und einem Herz für jeden.

Größe
30 bis 33 cm
Gewicht
5,4 bis 8 kg
Lebenserwartung
9 bis 14 Jahre
Charakter
sanft, freundlich, anhänglich

Der Cavalier King Charles Spaniel auf einen Blick

Der Cavalier King Charles Spaniel ist ein sanfter, hochsozialer Begleithund mit seidigem Fell und großen dunklen Augen. Rassetypisch verdienen das Herz, die Ohren, das Gewicht und die Gelenke besondere Aufmerksamkeit, denn die Rasse bringt eine bekannte Herzveranlagung mit. Mit guter Zuchtherkunft, jährlichem Herz-Check und schlanker Linie holst du das Beste für deinen Cavalier heraus. Passende Solli's Produkte findest du direkt bei jedem Thema.

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Herz, Haut und Gelenke profitieren gleichermaßen von Omega-3. Unser Lachsöl lässt sich einfach übers Futter geben und kann Haut, Fell und Gelenke des Cavaliers natürlich unterstützen.

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Typische Gesundheitsthemen beim Cavalier King Charles Spaniel

Diese Themen treten beim Cavalier King Charles Spaniel statistisch häufiger auf. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Einladung, früh hinzuschauen. Bei akuten Beschwerden gehört dein Tier immer in tierärztliche Hände.

Herz: das wichtigste Thema der Rasse

Beim Cavalier tritt die Mitralklappendegeneration, eine Undichtigkeit der Herzklappe, deutlich häufiger und früher auf als bei anderen Rassen. Erste Hinweise sind ein vom Tierarzt gehörtes Herzgeräusch, später Leistungsabfall oder Husten.

Kaufe nur bei Züchtern mit kardiologisch untersuchten Elterntieren und lass das Herz deines Cavaliers ab dem mittleren Alter jährlich abhören. Früh erkannt lässt sich die Erkrankung tierärztlich gut begleiten, und ein schlanker, fitter Hund hat spürbar bessere Karten.

Ohren: lange Fransen, wenig Luft

Die langen, dicht behaarten Hängeohren des Cavaliers belüften den Gehörgang schlecht, Ohrenentzündungen sind entsprechend häufig.

Kontrolliere die Ohren wöchentlich auf Geruch, Rötung und Sekret und trockne sie nach Regen oder Bad gründlich. Omega-Fettsäuren und Hautnährstoffe können Haut und Fell von innen unterstützen. Bei Kopfschütteln oder Kratzen zügig zum Tierarzt.

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Gewicht: jedes Kilo belastet das Herz

Cavaliere lieben Futter und bewegen sich gern gemächlich, Übergewicht ist deshalb häufig. Bei einer Rasse mit Herzveranlagung wiegt das doppelt schwer, denn zusätzliche Kilos fordern Herz und Kreislauf direkt.

Miss die Portionen ab, rechne Leckerlis ein und setze bei Bedarf auf ein fettreduziertes Futter. Regelmäßige, moderate Bewegung hält Herz und Muskulatur in Form.

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Gelenke: Patella und Hüfte im Blick

Patellaluxation kommt beim Cavalier vor, ebenso Hüftgelenksdysplasie. Ein kurzes Hüpfen auf drei Beinen oder Zögern vor dem Sprung sind typische frühe Hinweise.

Schlanke Linie, Rampen statt Sprung vom Sofa und gleichmäßige Bewegung schützen die Gelenke. Gelenknährstoffe können zusätzlich unterstützen, damit dein Cavalier lange gern mitläuft.

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Fütterung: So unterstützt du den Cavalier King Charles Spaniel im Alltag

Füttere deinen Cavalier mit einem hochwertigen Futter mit hohem Fleischanteil in passender Krokettengröße, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Die Menge gehört abgewogen, denn die Rasse nimmt leicht zu und der Bettelblick ist legendär.

Bleibt die Linie schlank, entlastet das Herz, Gelenke und Kreislauf gleichermaßen. Ein fettreduziertes Futter ist bei Neigung zu Übergewicht die richtige Basis.

Ergänzend können Omega-3-Fettsäuren Haut, Fell und Herzfunktion unterstützen, und Gelenknährstoffe begleiten den Bewegungsapparat ab dem mittleren Alter.

Vom Welpen bis zum Senior: worauf du wann achtest

Welpe

Nur von kardiologisch untersuchten Elterntieren kaufen, Ohren- und Fellpflege spielerisch üben und Portionen von Anfang an abmessen.

Adult

Schlank halten, moderate Bewegung täglich einplanen und das Herz jährlich beim Tierarzt abhören lassen.

Senior

Herz-Check halbjährlich, Belastung anpassen und auf Husten, schnelle Erschöpfung oder unruhige Nächte achten.

Rasseportrait: Cavalier King Charles Spaniel

Der Cavalier King Charles Spaniel wurde am englischen Hof als Gesellschaftshund gehalten und trägt bis heute etwas Adliges in seinem Auftreten. Sein Lebenszweck ist Nähe: Ein Cavalier begleitet, kuschelt und begeistert sich für jeden Menschen, der ihm begegnet.

Aggression kennt die Rasse praktisch nicht. Mit Kindern ist der Cavalier geduldig, mit Artgenossen freundlich und selbst gegenüber Fremden offen. Als Wachhund ist er damit ungeeignet, als Familienhund umso besser.

Sein Bewegungsbedarf ist angenehm moderat: Ein bis zwei Spaziergänge täglich, dazu Spiel und Suchaufgaben, reichen ihm völlig. Gleichzeitig wandert er begeistert mit, wenn seine Menschen es tun.

Das seidige, leicht gewellte Fell mit den langen Ohrfransen braucht zwei- bis dreimal wöchentliches Bürsten, besonders hinter den Ohren und an den Hosen.

Gesundheitlich gilt beim Cavalier besondere Aufmerksamkeit: Die Herzklappenerkrankung Mitralklappendegeneration tritt bei der Rasse deutlich früher und häufiger auf als bei anderen Hunden. Achte unbedingt auf Züchter, die ihre Zuchttiere kardiologisch untersuchen lassen, und plane jährliche Herz-Checks fest ein.

Häufige Fragen zum Cavalier King Charles Spaniel

Welche Krankheiten sind beim Cavalier King Charles Spaniel typisch?
Im Vordergrund steht die Mitralklappendegeneration des Herzens, dazu kommen Ohrenentzündungen, Patellaluxation, Augenerkrankungen und die neurologische Erkrankung Syringomyelie. Seriöse Zucht mit Herz- und Augenuntersuchungen sowie jährliche Vorsorge sind bei der Rasse besonders wichtig.
Wie alt wird ein Cavalier King Charles Spaniel?
Im Schnitt 9 bis 14 Jahre. Die große Spanne hängt stark von der Herzgesundheit ab. Hunde aus kardiologisch untersuchten Linien, die schlank gehalten und regelmäßig kontrolliert werden, erreichen deutlich häufiger das obere Ende.
Kann ein Cavalier gut allein bleiben?
Nur begrenzt: Die Rasse ist extrem menschenbezogen und leidet unter langem Alleinsein. Mit frühem, schrittweisem Training sind einige Stunden machbar. Ein Ganztagsjob ohne Betreuung passt nicht zum Cavalier, ein Artgenosse kann helfen.
Wie viel Bewegung braucht ein Cavalier?
Etwa eine Stunde täglich in moderatem Tempo, gern verteilt auf mehrere Runden plus Spiel. Er wandert begeistert mit, sollte aber bei bekannter Herzerkrankung nur nach tierärztlicher Absprache belastet werden.
Stela E. Seemann

Fachlich geprüft von

Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin und Gründerin von Solli's

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Hinweis: Unsere Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.