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Shih Tzu
Rassenberater · Hund

Shih Tzu

Der würdevolle Löwenhund aus Tibet mit fließendem Traumfell.

Größe
20 bis 28 cm
Gewicht
4 bis 7 kg
Lebenserwartung
12 bis 16 Jahre
Charakter
würdevoll, freundlich, gelassen

Der Shih Tzu auf einen Blick

Der Shih Tzu ist ein gelassener, freundlicher Begleithund mit langem Prachtfell und leicht verkürzter Nase. Rassetypisch verdienen das Fell, die Zähne im kleinen Kiefer, die Atmung bei Hitze und die Augen besondere Aufmerksamkeit. Mit täglicher Pflegeroutine, früher Zahnpflege und hitzefreier Bewegung bleibt der kleine Würdenträger lange gesund. Passende Solli's Produkte findest du direkt bei jedem Thema.

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Der enge Kiefer macht Zahnstein beim Shih Tzu zum Dauerthema. Das Dentalpulver Gebissglanz lässt sich einfach übers Futter geben und kann Zahnpflege und frischen Atem täglich unterstützen.

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Typische Gesundheitsthemen beim Shih Tzu

Diese Themen treten beim Shih Tzu statistisch häufiger auf. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Einladung, früh hinzuschauen. Bei akuten Beschwerden gehört dein Tier immer in tierärztliche Hände.

Fell: tägliche Routine statt Wochenendprojekt

Das lange Shih-Tzu-Fell verfilzt schnell, besonders hinter den Ohren, in den Achseln und an den Hosen. Filzplatten ziehen an der Haut und können sich entzünden.

Kämme täglich einige Minuten bis auf die Haut oder entscheide dich für einen Kurzschnitt alle acht bis zehn Wochen. Hautnährstoffe und Omega-Fettsäuren können Fellstruktur und Hautbarriere von innen unterstützen.

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Zähne: eng gestellt und pflegebedürftig

Im kurzen, kleinen Kiefer des Shih Tzu stehen die Zähne eng und oft schief, Zahnstein und Zahnfleischentzündungen entwickeln sich entsprechend schnell. Auch stehengebliebene Milchzähne kommen häufig vor.

Ein tägliches Zahnpflege-Ritual mit Dentalpulver oder Gel plus jährliche Kontrolle beim Tierarzt sind bei der Rasse Pflicht. Mundgeruch ist immer ein Warnsignal.

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Atmung und Hitze: Rücksicht auf die kurze Nase

Als leicht kurznasige Rasse reguliert der Shih Tzu seine Körpertemperatur schlechter und kommt schneller außer Atem. Schnarchen ist bei ihm normal, angestrengtes Röcheln im Wachzustand nicht.

Verlege Spaziergänge im Sommer in die kühlen Stunden, biete Schatten und Wasser und halte deinen Shih Tzu schlank, denn jedes Kilo zu viel verschlechtert die Atmung zusätzlich.

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Augen: groß, schön und empfindlich

Die großen, leicht hervorstehenden Augen des Shih Tzu sind anfällig für Verletzungen, Reizungen und Hornhautprobleme. Auch Tränenfluss mit bräunlichen Spuren ist rassetypisch.

Wische die Augenpartie täglich mit einem weichen, feuchten Tuch aus und halte das Fell um die Augen kurz. Kneift dein Hund ein Auge zu, reibt daran oder tränt es plötzlich stark, gehört das umgehend tierärztlich untersucht.

Fütterung: So unterstützt du den Shih Tzu im Alltag

Füttere deinen Shih Tzu mit einem nährstoffdichten Futter für kleine Rassen in kleiner Krokette, aufgeteilt auf zwei Mahlzeiten. Sein kurzer Kiefer kommt mit großen Brocken schlecht zurecht.

Die Rasse neigt zu Übergewicht, was Atmung und Gelenke doppelt belastet. Wiege die Ration ab und rechne jeden Extra-Happen ein, auch die vom Besuch.

Ergänzend zahlen Hautnährstoffe auf das anspruchsvolle Fell ein, und das tägliche Dental-Ritual gehört beim Shih Tzu genauso selbstverständlich zur Fütterung wie der Napf selbst.

Vom Welpen bis zum Senior: worauf du wann achtest

Welpe

Kämmen, Augenpflege und Zahnritual von Anfang an spielerisch aufbauen, Milchzähne kontrollieren lassen und Hitze konsequent meiden.

Adult

Tägliche Fell- und Augenroutine durchziehen, schlank bleiben und mit Such- und Denkspielen für Abwechslung sorgen.

Senior

Zähne, Augen und Atmung regelmäßig checken lassen, Futtermenge anpassen und dem Oldie kühle, weiche Liegeplätze anbieten.

Rasseportrait: Shih Tzu

Der Shih Tzu stammt aus Tibet und lebte jahrhundertelang als Tempel- und Palasthund an der Seite von Mönchen und chinesischen Kaisern. Sein Name bedeutet Löwenhund, und tatsächlich trägt er seine Mähne mit sichtbarem Stolz.

Sein Wesen ist angenehm gelassen: Der Shih Tzu ist freundlich, wenig bellfreudig und weder ängstlich noch aufdringlich. Er sucht Nähe, ohne zu klammern, und passt sich Stadtwohnungen ebenso an wie ruhigen Haushalten.

Sein Bewegungsbedarf ist moderat, aber echt: Mehrere kurze Spaziergänge und Spiel- oder Suchaufgaben halten ihn zufrieden. Sportskanone wird er nie, langweilen darf man ihn trotzdem nicht.

Das lange, dichte Fell ist sein Markenzeichen und ein täglicher Job. Es wächst kontinuierlich, haart wenig und verfilzt ohne Kämmen in wenigen Tagen. Viele Halter entscheiden sich für einen praktischen Kurzschnitt.

Durch seine leicht verkürzte Nase verträgt der Shih Tzu Hitze schlecht und schnarcht hörbar. Achte beim Kauf auf gesundheitsorientierte Zucht mit freier Nase, dann bleibt der kleine Löwe ein entspannter Begleiter bis ins hohe Alter.

Häufige Fragen zum Shih Tzu

Wie oft muss ein Shih Tzu gebürstet werden?
Bei langem Fell täglich, sonst verfilzt es innerhalb weniger Tage bis auf die Haut. Wer die Zeit nicht hat, entscheidet sich für einen Kurzschnitt alle acht bis zehn Wochen, dann genügt zwei- bis dreimal Bürsten pro Woche.
Verträgt ein Shih Tzu Hitze?
Schlecht: Die verkürzte Nase erschwert das Kühlen über Hecheln. Im Sommer gehören Spaziergänge in die frühen Morgen- und späten Abendstunden, mittags gilt Ruhe im Schatten. Anhaltendes starkes Hecheln mit Unruhe ist ein Notfallsignal.
Wie viel Bewegung braucht ein Shih Tzu?
Etwa 45 bis 60 Minuten täglich, verteilt auf mehrere kurze Spaziergänge, dazu Such- oder Denkspiele. Er ist kein Sporthund, braucht aber Abwechslung und frische Luft, um ausgeglichen zu bleiben.
Ist der Shih Tzu ein guter Anfängerhund?
Ja, vom Wesen her: Er ist freundlich, gelassen und wenig bellfreudig. Voraussetzung ist die tägliche Fellpflege und die konsequente Zahnroutine. Wer beides zuverlässig einplant, bekommt einen unkomplizierten und langlebigen Begleiter.
Stela E. Seemann

Fachlich geprüft von

Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin und Gründerin von Solli's

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Hinweis: Unsere Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.