Die Hirschlausfliege beim Hund
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Was ist die Hirschlausfliege?
Die Hirschlausfliege (Lipoptena cervi) gehört zu den Lausfliegen. Sie fliegt zunächst, landet auf einem Wirt und wirft dann ihre Flügel ab. Danach bewegt sie sich flach und schnell durchs Fell und ist schwer zu greifen. Hauptsaison ist der Spätsommer und Herbst, vor allem an Waldrändern.
Wie sie sich verhält
- landet auf Hund, Wild oder Mensch und wirft die Flügel ab
- krabbelt flach ins Fell und sucht die Haut
- sticht, um Blut zu saugen
Anzeichen
- juckende Stiche und lokale Hautrötung
- Unruhe, Kratzen, plötzliches Schütteln
- manchmal kleine Knötchen an den Stichstellen
Was du tun kannst
- Nach Waldspaziergängen das Fell gründlich kontrollieren.
- Gefundene Fliegen zügig entfernen.
- Gereizte Stichstellen beobachten und sauber halten.
Vorbeugung
In der Saison dichte Waldränder meiden, das Fell nach dem Spaziergang absuchen und bei Bedarf geeignete Mittel einsetzen kann helfen. Was für deinen Hund sinnvoll ist, besprichst du mit dem Tierarzt. Mehr rund um Parasiten im Parasiten-Ratgeber.
Häufige Fragen
Ist die Hirschlausfliege gefährlich?
Für Hunde meist eher lästig als gefährlich. Die Stiche können aber jucken und reizen.
Wann tritt sie auf?
Vor allem im Spätsommer und Herbst in Waldnähe.
Wie werde ich sie los?
Fell nach dem Spaziergang absuchen und die flachen Fliegen zügig entfernen.
Sticht sie auch Menschen?
Ja, auch Menschen können gestochen werden.
Fazit
Die Hirschlausfliege ist ein lästiger Herbst-Plagegeist, der sich flach ins Fell krabbelt und sticht. Mit Fellkontrolle nach Waldspaziergängen und zügigem Entfernen hältst du sie in Schach. Bei starken Reaktionen hilft der Tierarzt.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei starken Hautreaktionen wende dich an deine Tierarztpraxis.