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Gut für

Zähne & Atem

Der Kuss am Morgen, und du drehst den Kopf weg: Mundgeruch beim Hund ist das Erste, was auffällt, und fast immer sitzt die Ursache an den Zähnen. Bakterien im Belag, der innerhalb weniger Tage zu Zahnstein wird, darunter reagiert das Zahnfleisch. Bei den meisten Hunden ab drei Jahren findet der Tierarzt bereits Zahnstein. Das Fenster, in dem du selbst etwas tun kannst, ist die Zeit zwischen Futter und Verhärtung, und die ist kurz. Deshalb funktioniert Zahnpflege beim Hund nur täglich.

Hier findest du alles von Solli's für Zähne und Atem: Gebissglanz Dentalpulver, das im Futter verschwindet, Dentalspray für den schnellen Sprüher, Dentalgel zum Einmassieren, den funktionalen Snack Zahnpflege mit Grüntee und Aktivkohle sowie das Zahnpflege-Set. Ohne Getreide. Die Ergänzungsfuttermittel entwickeln eine Hundeernährungsberaterin und eine Biologin gemeinsam. Welche Form zu euch passt, erklären wir unter den Produkten.

Zähne & Atem

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Dentalspray Gebissglanz
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Dentalgel Gebissglanz
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SaleDas Gebissglanz Zahnpflege-Set
Ergänzung

Das Gebissglanz Zahnpflege-Set

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Realistische Erwartung

Was passiert wann?

  1. Tag 1 bis 7 Eingewöhnung

    Pulver ins Futter, Maulanfassen in kleinen Schritten üben. Der weiche Belag bekommt keine Ruhe mehr zum Verhärten.

  2. Woche 2 Atem wird frischer

    Der Geruch lässt nach, weil die Bakterien im Belag gebremst werden. Der Kuss am Morgen ist wieder erlaubt.

  3. Woche 3 bis 4 Zähne zeigen es

    Die Zahnoberfläche fühlt sich glatt an, der Zahnfleischrand ist blassrosa statt rot. Alter Zahnstein bleibt, neuer kommt nicht dazu.

  4. Ab Woche 4 Dranbleiben

    Täglich weiter, Belag kommt nach jeder Mahlzeit neu. Wer vorhandenen Zahnstein einmal entfernen lässt, hält ihn mit Gebissglanz dauerhaft fern.

Richtwerte bei täglicher Gabe. Jeder Hund ist anders, bleib mindestens acht Wochen dran, bevor du urteilst.

Worum es eigentlich geht

Damit das wieder geht

Am Ende geht es nicht um ein Pulver, sondern um die Momente, die wieder selbstverständlich werden.

Damit der Kuss am Morgen wieder erlaubt ist.
Damit Kauen bleibt, was es sein soll: Freude.
Damit die Kontrolle beim Tierarzt kurz ausfällt.

Warum Mundgeruch fast nie vom Magen kommt

Wenn der Hund aus dem Maul riecht, tippen viele auf den Magen. In den allermeisten Fällen sitzt die Ursache aber direkt an den Zähnen: Bakterien, die sich im Zahnbelag vermehren und Schwefelverbindungen produzieren. Aus weichem Belag wird innerhalb weniger Tage harter Zahnstein, darunter reagiert das Zahnfleisch, und ab da riecht es nicht nur, es tut auch weh. Bei über 80 % der Hunde ab drei Jahren finden Tierärzte Zahnstein oder Zahnfleischentzündungen. Die gute Nachricht: Zahnpflege beim Hund ist kein Hexenwerk, sie muss nur regelmäßig passieren.

Was im Maul passiert und wo du eingreifen kannst

Nach jeder Mahlzeit legt sich ein Film aus Speichel, Futterresten und Bakterien auf die Zähne. Dieser Belag ist weich und lässt sich entfernen, mechanisch durch Kauen und Putzen oder chemisch durch Wirkstoffe, die die Bakterien bremsen und die Mineralisierung stören. Erst wenn der Belag mineralisiert, wird er zu Zahnstein, und der geht nur noch beim Tierarzt ab. Das Fenster, in dem du selbst etwas tun kannst, ist also die Phase zwischen Futter und Verhärtung, und die dauert nur zwei bis drei Tage. Deshalb funktioniert Zahnpflege nur täglich.

Pulver, Spray, Gel oder Snack: was passt zu euch

  • Gebissglanz Dentalpulver: die einfachste Form, weil sie im Napf verschwindet. Seealgenmehl, Eierschalenpulver, Petersilie und Pfefferminze wirken über den Speichel auf den Belag, täglich 1 g je 10 kg ins Futter. Für Hunde, die sich nicht ans Maul fassen lassen, und für die tägliche Basis.
  • Gebissglanz Dentalspray: Kräuterextrakte, Propolis und Pfefferminzöl einmal täglich auf Zähne und Zahnfleisch sprühen. Schnell, kein Bürsten nötig, wirkt direkt an der Stelle. Für Hunde, die das Maul kurz öffnen lassen.
  • Gebissglanz Dentalgel: mit Magnolienrinden- und Rotweidenextrakt gegen Plaque, geschmacksneutral, wird mit Finger oder Zahnbürste einmassiert. Die gründlichste Variante, wenn dein Hund das Putzen zulässt. Auch für Katzen geeignet.
  • Funktionaler Snack Zahnpflege: Truthahn und Wildschwein mit Grüntee-Extrakt, Aktivkohle und Pfefferminze. Die Belohnung, die nebenbei die Maulflora unterstützt. Ergänzt Pulver oder Spray, ersetzt sie nicht.

Die Kombination, die wir empfehlen: Dentalpulver täglich als Basis, dazu Spray oder Gel an den Tagen, an denen dein Hund es zulässt. Das Zahnpflege-Set bündelt genau das.

Kauen ist Zahnpflege, aber nicht jedes Kauen

Kauen reinigt die Zähne mechanisch, allerdings nur dort, wo der Zahn wirklich Kontakt mit dem Kauartikel hat. Weiche Kauartikel, die nach zwei Bissen weg sind, bringen wenig. Gut sind Kauartikel, an denen dein Hund zehn bis fünfzehn Minuten arbeitet und die sich beim Kauen um den Zahn legen: getrocknete Kausehnen, Kaninchenohren mit Fell, Rinderkopfhaut. Vorsicht bei sehr harten Sachen wie Geweih oder Knochen, die können Zähne brechen. Trockenfutter allein reinigt übrigens kaum, die Kroketten zerbrechen, bevor sie am Zahn arbeiten.

Zahnpflege beim Hund einführen: so klappt es

Fang mit dem Pulver an, das merkt dein Hund nicht. In der zweiten Woche gewöhnst du ihn ans Maulanfassen: Lefze kurz anheben, loben, Leckerli. Erst wenn das entspannt geht, kommt das Spray dazu, dann Gel oder Bürste. Rechne mit zwei bis drei Wochen Gewöhnung und arbeite immer nach dem Spaziergang, wenn dein Hund müde und entspannt ist. Bei Welpen lohnt es sich, das Ritual schon vor dem Zahnwechsel einzuführen, dann ist es für den Hund normal.

Woran du merkst, dass es wirkt

Der Atem ist das erste, was sich ändert, meist innerhalb von ein bis zwei Wochen. Nach drei bis vier Wochen fühlen sich die Zähne glatter an, wenn du mit dem Finger drüberfährst, und das Zahnfleisch ist blassrosa statt rot am Zahnrand. Bestehender harter Zahnstein löst sich durch Pflege nicht mehr auf, der muss einmal professionell entfernt werden. Danach hält die tägliche Pflege die Zähne sauber. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber Zahnpflege beim Hund.

Wann du zum Tierarzt solltest

Dicker brauner Zahnstein, stark gerötetes oder blutendes Zahnfleisch, wackelnde oder abgebrochene Zähne, einseitiges Kauen, Futter, das aus dem Maul fällt, Speicheln, Schwellungen im Gesicht oder ein Geruch, der sich mit Pflege nicht bessert, gehören in die Tierarztpraxis. Zahnschmerzen zeigen Hunde selten offen, sie fressen einfach weiter. Ergänzungsfuttermittel und Pflegeprodukte unterstützen die Maulhygiene, sie ersetzen keine Zahnreinigung und keine Behandlung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Zähne & Atem

Beantwortet vonStela Elena SeemannGründerin von Solli's und HundeernährungsberaterinIch habe unsere Rezepturen entwickelt und beantworte hier die Fragen, die uns Halter:innen zum Thema Zähne & Atem am häufigsten stellen.

Welches Solli's Produkt ist der beste Einstieg bei Zahnpflege?

Das Gebissglanz Dentalpulver. Es verschwindet im Futter, dein Hund merkt nichts, und du hast eine tägliche Basis, ohne ans Maul zu müssen. Wenn dein Hund sich anfassen lässt, kommt das Dentalspray dazu. Wer alles zusammen will, nimmt das Zahnpflege-Set.

Was ist der Unterschied zwischen Dentalspray und Dentalgel?

Das Spray wird einmal täglich auf Zähne und Zahnfleisch gesprüht, geht in Sekunden und braucht kein Putzen. Das Gel wird mit Finger oder Zahnbürste einmassiert, ist dadurch gründlicher, braucht aber einen Hund, der das Maul zulässt. Beide wirken direkt am Belag, das Gel ist geschmacksneutral und auch für Katzen geeignet.

Kann ich Pulver, Spray und Gel kombinieren?

Ja, das ist sogar die beste Routine: Pulver täglich im Futter als Basis, Spray oder Gel an den Tagen, an denen dein Hund es zulässt. Die Produkte arbeiten an unterschiedlichen Stellen, das Pulver über den Speichel, Spray und Gel direkt am Zahn. Zu viel des Guten gibt es hier nicht.

Wie lange dauert es, bis der Atem besser wird?

Der Atem ist das Erste, was sich verändert, meist innerhalb von ein bis zwei Wochen täglicher Anwendung. Glattere Zähne und blasseres Zahnfleisch siehst du nach drei bis vier Wochen. Bestehender harter Zahnstein löst sich durch Pflege allerdings nicht auf, der muss einmal beim Tierarzt entfernt werden.

Warum riecht mein Hund aus dem Maul?

In den meisten Fällen wegen Bakterien im Zahnbelag, die Schwefelverbindungen bilden. Der Magen ist selten die Ursache. Weitere Gründe sind Zahnfleischentzündungen, Futterreste in Zahnzwischenräumen, Kot oder Aas fressen und bei älteren Hunden Nieren- oder Leberthemen, die den Atem süßlich oder nach Urin riechen lassen. Riecht es trotz Pflege weiter, lass die Zähne anschauen.

Löst Gebissglanz vorhandenen Zahnstein auf?

Nein. Harter, mineralisierter Zahnstein lässt sich mit keinem Pflegeprodukt auflösen, er wird beim Tierarzt entfernt. Gebissglanz verhindert, dass weicher Belag neu verhärtet, und unterstützt so, dass der Zahnstein nach einer Reinigung nicht wiederkommt. Am besten ist die Kombination: einmal reinigen lassen, dann täglich pflegen.

Wie oft muss ich die Zähne meines Hundes pflegen?

Täglich. Weicher Belag verhärtet innerhalb von zwei bis drei Tagen zu Zahnstein, deshalb bringt Pflege einmal die Woche wenig. Das Pulver täglich ins Futter ist die einfachste Art, das durchzuhalten. Spray oder Gel so oft, wie dein Hund es zulässt, ideal ebenfalls täglich.

Mein Hund lässt sich nicht ans Maul fassen. Was tun?

Dann ist das Dentalpulver dein Produkt, weil es im Futter verschwindet. Parallel kannst du das Maulanfassen in kleinen Schritten üben: Lefze kurz anheben, loben, Leckerli, immer nach dem Spaziergang, wenn dein Hund entspannt ist. Nach zwei bis drei Wochen lässt sich meist das Spray einsetzen, das nur eine Sekunde dauert.

Ab welchem Alter sollte ich mit Zahnpflege anfangen?

Am besten schon beim Welpen, noch vor dem Zahnwechsel. Dann ist das Ritual für den Hund normal, bevor überhaupt Zahnstein entstehen kann. Bei erwachsenen Hunden ist der richtige Zeitpunkt jetzt, denn ab etwa drei Jahren haben die meisten Hunde bereits Belag oder Zahnstein.

Reicht Trockenfutter oder ein Kauknochen zur Zahnpflege?

Trockenfutter reinigt kaum, die Kroketten zerbrechen, bevor sie am Zahn arbeiten. Kauartikel helfen, wenn dein Hund zehn bis fünfzehn Minuten daran arbeitet und sie sich um den Zahn legen, etwa Kausehnen oder Kaninchenohren. Sehr harte Sachen wie Geweih oder Knochen können Zähne brechen. Kauen ergänzt die Pflege, ersetzt sie aber nicht.

Ist Gebissglanz für Katzen geeignet?

Das Dentalgel ja, es ist geschmacksneutral und für Hunde und Katzen entwickelt. Der Snack darf ebenfalls an Katzen gegeben werden. Pulver und Spray sind auf Hunde abgestimmt; für Katzen empfehlen wir das Gel.

Kann ich das Dentalpulver dauerhaft geben?

Ja, Gebissglanz ist für die tägliche Dauergabe gedacht und besteht aus Seealgenmehl, Eierschalenpulver, Kräutern und Natriumbicarbonat. Ein Hinweis: Seealgen enthalten natürlicherweise Jod. Bei Hunden mit einer bekannten Schilddrüsenerkrankung sprich die Gabe mit deiner Tierarztpraxis ab.

Warum ist Zahnstein beim Hund mehr als ein Schönheitsproblem?

Unter dem Zahnstein entzündet sich das Zahnfleisch, es zieht sich zurück, die Zahnwurzel liegt frei und der Zahn lockert sich. Die Bakterien gelangen über das entzündete Zahnfleisch in den Blutkreislauf und können Herz, Leber und Nieren belasten. Zahnpflege ist deshalb Vorsorge für den ganzen Hund, nicht nur fürs Lächeln.

Wann sollte ich mit Zahnproblemen zum Tierarzt?

Bei dickem braunem Zahnstein, blutendem oder stark gerötetem Zahnfleisch, wackelnden oder abgebrochenen Zähnen, einseitigem Kauen, Futter, das aus dem Maul fällt, starkem Speicheln, Schwellungen im Gesicht oder Mundgeruch, der sich mit Pflege nicht bessert. Hunde zeigen Zahnschmerzen selten offen, deshalb lieber einmal zu früh nachschauen lassen.

Rasseseiten zu diesem Thema

In diesen Rasseportraits ist das Thema hinterlegt. Dort findest du die Einordnung für die Rasse, die Fütterung und den passenden Startpunkt.

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