Welpen: Die ersten Monate mit dem Hund
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Kurz gesagt: Die ersten Monate mit einem Welpen entscheiden viel. Wichtig sind eine gute Erstausstattung, hochwertiges Welpenfutter in mehreren kleinen Mahlzeiten, geduldiges Üben von Stubenreinheit, frühe positive Sozialisierung und viel Ruhe zum Schlafen. Impfungen und Entwurmung gehören von Anfang an zur Tierarztpraxis.
Dieser Ratgeber ist redaktionell erstellt und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Zu Impfplan, Entwurmung und Gesundheit deines Welpen berät dich die Tierarztpraxis.
Der Start: Erstausstattung und Ankommen
Vor dem Einzug sollten Napf, ein sicherer Schlafplatz, Halsband oder Geschirr, Leine und passendes Spielzeug bereitstehen. Die ersten Tage brauchen vor allem Ruhe: Der Welpe muss ankommen, Vertrauen fassen und viel schlafen. Junge Hunde schlafen oft bis zu zwanzig Stunden am Tag, das ist völlig normal.
Fütterung im Wachstum
Welpen brauchen ein hochwertiges, auf das Wachstum abgestimmtes Futter, verteilt auf drei bis vier kleine Mahlzeiten am Tag. Wichtig sind ausgewogene Nährstoffe für Knochen und Entwicklung. Ein passendes Welpenfutter ist das Junior-Trockenfutter von Sollis. Futterwechsel immer langsam über mehrere Tage.
Stubenreinheit und erste Erziehung
| Thema | So gelingt es |
|---|---|
| Stubenreinheit | Nach Schlafen, Fressen und Spielen sofort raus, jeden Erfolg loben |
| Gassi gehen | Geduldig üben; wenn der Welpe nicht Gassi gehen will, in kleinen Schritten motivieren |
| Erste Signale | Name, Sitz und Rückruf spielerisch mit Belohnung üben |
| Bellen | Unerwünschtes Bellen früh und ruhig abgewöhnen |
| Alleinbleiben | In winzigen Schritten üben, nie überfordern |
| Sozialisierung | Viele positive Eindrücke in der Prägephase, ohne Reizüberflutung |
Entwicklung in den ersten Monaten
Welpen durchlaufen mehrere Phasen, von den ersten Lebenswochen, in denen sie die Augen öffnen, bis zur Pubertät, in der es noch einmal turbulenter wird, bevor die Hunde ruhiger werden. Mehr dazu bei Wann werden Welpen ruhiger und Wann sind Welpen über den Berg.
Wann zum Tierarzt?
Zum Tierarzt gehört dein Welpe für Impfungen und Entwurmung nach Plan sowie bei anhaltendem Durchfall oder Erbrechen, Fressunlust, Apathie oder Fieber. Welpen dehydrieren schnell, deshalb ist bei Magen-Darm-Beschwerden früher tierärztlicher Rat wichtiger als beim erwachsenen Hund.
Häufige Fragen
Wie oft muss ein Welpe fressen?
In den ersten Monaten drei bis vier kleine Mahlzeiten am Tag, später weniger. Immer hochwertiges Welpenfutter.
Wie werde ich einen Welpen stubenrein?
Nach Schlafen, Fressen und Spielen sofort nach draußen, jeden Erfolg sofort loben. Geduld ist entscheidend, Missgeschicke nicht bestrafen.
Wie viel schlafen Welpen?
Oft bis zu zwanzig Stunden am Tag. Ausreichend Ruhe ist für die Entwicklung genauso wichtig wie Beschäftigung.
Wann wird ein Welpe ruhiger?
Das ist individuell und meist nach der Pubertät. Konsequentes, geduldiges Training hilft dabei.
Fazit
Die ersten Monate sind anstrengend und prägend zugleich. Mit guter Ausstattung, passendem Futter, geduldigem Training und viel Ruhe legst du das Fundament für ein entspanntes Hundeleben. Passendes Futter findest du beim Junior-Trockenfutter.