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Yorkshire Terrier
Rassenberater · Hund

Yorkshire Terrier

Der mutige Mini-Terrier im seidigen Abendkleid.

Größe
18 bis 23 cm
Gewicht
2 bis 3,2 kg
Lebenserwartung
13 bis 16 Jahre
Charakter
mutig, lebhaft, anhänglich

Der Yorkshire Terrier auf einen Blick

Der Yorkshire Terrier ist ein mutiger, lebhafter Mini-Terrier mit seidigem Fell und großer Klappe. Rassetypisch verdienen die Zähne, das feine Haarkleid, die Ernährung kleiner Rassen und die Kniescheiben besondere Aufmerksamkeit. Mit täglicher Zahnpflege, fester Fellroutine und nährstoffdichtem Futter bleibt der kleine Charakterkopf viele Jahre fit und glänzend. Passende Solli's Produkte findest du direkt bei jedem Thema.

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Kaum eine Rasse braucht Zahnpflege so dringend wie der Yorkie. Das Dentalpulver Gebissglanz lässt sich täglich übers Futter geben und kann Zahnpflege und frischen Atem unterstützen.

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Typische Gesundheitsthemen beim Yorkshire Terrier

Diese Themen treten beim Yorkshire Terrier statistisch häufiger auf. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Einladung, früh hinzuschauen. Bei akuten Beschwerden gehört dein Tier immer in tierärztliche Hände.

Zähne: das wichtigste Thema beim Yorkie

Kaum eine Rasse kämpft so früh mit Zahnstein wie der Yorkshire Terrier: Im winzigen Kiefer stehen die Zähne extrem eng, oft bleiben zudem Milchzähne stehen. Zahnverlust im mittleren Alter ist ohne Pflege die Regel, nicht die Ausnahme.

Starte die Zahnpflege im Welpenalter: tägliches Ritual mit Dentalpulver oder Gel, dazu jährliche Kontrollen. Stehengebliebene Milchzähne gehören tierärztlich entfernt.

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Fell: seidiges Haar statt Hundefell

Das Yorkie-Fell ähnelt menschlichem Haar: Es wächst ständig, haart kaum und verfilzt ohne Pflege schnell, besonders hinter den Ohren und in den Achseln.

Tägliches kurzes Bürsten oder ein pflegeleichter Kurzschnitt halten es in Form. Hautnährstoffe und Omega-Fettsäuren können Glanz und Geschmeidigkeit des feinen Haars von innen unterstützen.

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Richtig füttern: Mini-Magen, großer Anspruch

Mit zwei bis drei Kilo Körpergewicht braucht der Yorkie nährstoffdichtes Futter in Mini-Krokette, verteilt auf mehrere kleine Mahlzeiten. Sehr kleine Vertreter neigen sonst zu Unterzuckerung.

Ein Futter für kleine Rassen mit hohem Fleischanteil und guter Verträglichkeit ist ideal. Wählerisches Fressen entsteht meist am Tisch, nicht im Napf: Bleib konsequent bei seinem Futter.

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Kniescheiben und Gelenke: sicher durch den Alltag

Patellaluxation ist beim Yorkshire Terrier verbreitet: Die Kniescheibe springt kurz heraus, der Hund hüpft ein paar Schritte auf drei Beinen. Auch die Luftröhre der Zwergrasse ist empfindlich, ein Geschirr ist deshalb Pflicht.

Schlank bleiben, Sofa und Bett per Rampe entschärfen und Muskulatur mit gleichmäßiger Bewegung stärken schützt die kleinen Gelenke. Gelenknährstoffe können zusätzlich unterstützen.

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Fütterung: So unterstützt du den Yorkshire Terrier im Alltag

Füttere deinen Yorkie mit nährstoffdichtem Futter für kleine Rassen in Mini-Krokette, verteilt auf zwei bis drei Mahlzeiten am Tag. Das stabilisiert Blutzucker und Kreislauf des Winzlings.

Widerstehe den Kulleraugen am Tisch: Tischreste machen wählerisch, belasten den feinen Magen und ruinieren die Kalorienbilanz eines Zwei-Kilo-Hundes im Handumdrehen.

Zwei Rituale gehören beim Yorkie fest zur Fütterung: die tägliche Zahnpflege mit Dentalpulver oder Gel und die kleine Bürsteinheit fürs Seidenfell, gern unterstützt durch Hautnährstoffe von innen.

Vom Welpen bis zum Senior: worauf du wann achtest

Welpe

Zahnpflege und Bürsten von Anfang an spielerisch etablieren, Milchzähne kontrollieren lassen und nur mit Geschirr führen.

Adult

Zahnritual täglich durchziehen, schlank bleiben und den Terrierkopf mit Suchspielen und Tricks auslasten.

Senior

Zähne und Herz regelmäßig checken lassen, Sprunghöhen entschärfen und dem Oldie warme, zugfreie Plätze gönnen.

Rasseportrait: Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier wurde im England des 19. Jahrhunderts als Rattenfänger gezüchtet, und dieses Terrier-Erbe trägt er bis heute unter dem seidigen Fell: Ein Yorkie ist mutig bis zur Selbstüberschätzung, wachsam, clever und alles andere als ein Sofakissen.

Seine Anhänglichkeit ist groß: Der Yorkie sucht die Nähe seiner Menschen und begleitet sie am liebsten überallhin. Gleichzeitig braucht er echte Erziehung, denn ein verwöhnter Yorkshire übernimmt sonst selbstbewusst das Kommando im Haushalt.

Sein Beschäftigungsbedarf wird oft unterschätzt: Spaziergänge, Suchspiele und Tricktraining halten den wachen Terrierkopf zufrieden. Unterforderte Yorkies werden zu Dauerkläffern.

Das seidige, kontinuierlich wachsende Fell hat keine Unterwolle und haart kaum. Ohne regelmäßiges Bürsten und Schneiden verfilzt es jedoch, viele Halter setzen deshalb auf einen praktischen Kurzschnitt.

Gesundheitlich zeigt der Yorkie die klassischen Zwergrassen-Themen: Zahnstein im winzigen Kiefer, Patellaluxation und eine empfindliche Verdauung. Gut gemanagt wird der kleine Terrier oft 15 Jahre und älter.

Häufige Fragen zum Yorkshire Terrier

Wie alt wird ein Yorkshire Terrier?
Yorkies gehören zu den langlebigsten Hunden: 13 bis 16 Jahre sind normal, einzelne werden über 17. Entscheidend sind gepflegte Zähne, schlanke Linie und regelmäßige Vorsorge, denn Zahnentzündungen belasten auf Dauer Herz und Nieren.
Haart ein Yorkshire Terrier?
Kaum: Sein Fell wächst kontinuierlich wie Haar und verliert nur wenig. Dafür braucht es tägliches Bürsten oder einen regelmäßigen Kurzschnitt gegen Filz. Für viele Allergiker ist der Yorkie dadurch vergleichsweise gut verträglich.
Warum soll ein Yorkie ein Geschirr statt Halsband tragen?
Die Luftröhre der Zwergrasse ist empfindlich und kann bei Zug am Halsband Schaden nehmen, ein Trachealkollaps ist beim Yorkie rassetypisch. Ein gut sitzendes Geschirr verteilt den Zug auf den Brustkorb und schützt die Atemwege.
Ist ein Yorkshire Terrier ein Anfängerhund?
Ja, wenn man ihn als Terrier ernst nimmt: Er braucht Erziehung, Beschäftigung und klare Regeln wie ein großer Hund. Wer ihn nur trägt und verwöhnt, bekommt einen kläffenden Chef. Mit Konsequenz und Humor ist er ein wunderbarer Ersthund.
Stela E. Seemann

Fachlich geprüft von

Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin und Gründerin von Solli's

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Hinweis: Unsere Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.