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Labrador Retriever
Rassenberater · Hund

Labrador Retriever

Der freundliche Allrounder mit großem Appetit

Größe
54 bis 57 cm
Gewicht
25 bis 36 kg
Lebenserwartung
10 bis 12 Jahre
Charakter
Freundlich, verfressen, sehr bewegungsfreudig

Der Labrador Retriever auf einen Blick

Der Labrador Retriever ist ein freundlicher, wasserbegeisterter Familienhund mit großem Appetit. Rassetypisch verdienen Gelenke, Gewicht, Haut und Verdauung besondere Aufmerksamkeit. Mit angepasster Futtermenge, viel Bewegung und gezielten Ergänzungen kannst du früh gegensteuern. Die passenden Solli's Produkte findest du unten direkt bei jedem Thema.

Wo fängst du bei Labrador Retriever an?

Wähle die Lebensphase und was dir aktuell auffällt. Wir sortieren die rassetypischen Themen und nennen dir einen Startpunkt statt einer langen Produktliste.

Lebensphase

Gewicht konsequent im Blick behalten, die Taille sollte sichtbar bleiben. Schwimmen und ausgedehnte Spaziergänge halten Gelenke und Kondition fit.

Was fällt dir auf?

Unser Startpunkt:

    Worum es im Alltag geht

    Damit die Treppe wieder eine Treppe ist und kein Hindernis.
    Damit der Ball wieder seine Idee ist, nicht deine.
    Damit auch die zweite Runde noch drin ist.

    Das sagen andere Tierhalter

    Hat bereits nach drei Tagen gute Erfolge erzielt und wird vom Hund gerne genommen.

    Anonym

    Typische Gesundheitsthemen beim Labrador Retriever

    Diese Themen treten rassetypisch statistisch häufiger auf. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Einladung, früh hinzuschauen. Bei akuten Beschwerden gehört dein Tier immer in tierärztliche Hände.

    Gelenke: HD und ED früh im Blick behalten

    Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED) gehören zu den bekanntesten Gesundheitsthemen der Rasse. Der Labrador ist groß, kräftig und im Wachstum schnell, das belastet die Gelenke. Übergewicht wirkt dabei wie ein Verstärker. Du kannst früh gegensteuern: kontrollierte Bewegung im ersten Lebensjahr, gezielter Muskelaufbau und ein schlankes Gewicht ein Leben lang. Gelenkfreundliche Nährstoffe wie Grünlippmuschel, Kollagen und MSM können die normale Gelenkfunktion zusätzlich unterstützen. Zeigt dein Labrador Lahmheit, Steifheit nach dem Aufstehen oder plötzliche Bewegungsunlust, gehört das tierärztlich abgeklärt.

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    Mobilitätsmagie Polvere

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    4,8 (10)

    Per tornare a scatenarsi invece di risparmiarsi.

    Per cani che diventano più rigidi o si alzano malvolentieri. Sostiene le articolazioni, così il tuo cane torna a partecipare di più.

    11,99 €

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    Übergewicht: der größte vermeidbare Risikofaktor

    Viele Labradore tragen eine POMC-Genvariante, die das Sättigungsgefühl dämpft. Die Folge: Sie fressen, was sie bekommen, und setzen schnell an. Übergewicht belastet Gelenke, Herz und Stoffwechsel und kann die Lebenserwartung deutlich verkürzen. Die gute Nachricht: Kein Gesundheitsthema kannst du so direkt beeinflussen wie dieses. Portionen abwiegen, Leckerli einrechnen und bei Bedarf auf ein fettreduziertes, proteinreiches Futter umstellen. So bleibt der Napf gut gefüllt, während die Kalorien sinken.

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    Pesce Regular

    Pesce Regular

    5,0 (9)

    Quando la bilancia chiede meno calorie.

    Con trota e salmone, per cani che amano il pesce. Facilmente digeribile e dal buon sapore.

    22,99 €

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    Haut, Fell und Ohren

    Labradore neigen zu empfindlicher Haut, Allergien und wiederkehrenden Ohrenentzündungen, letztere oft begünstigt durch ihre Wasserliebe und die Schlappohren. Trockne die Ohren nach dem Schwimmen und kontrolliere sie regelmäßig. Im Fellwechsel unterstützt tägliches Bürsten. Von innen können Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl sowie Biotin und Zink die Hautbarriere und den Fellglanz unterstützen. Kratzt sich dein Hund auffällig oft, leckt Pfoten oder riecht aus den Ohren, lass die Ursache tierärztlich abklären.

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    Fellfinesse Polvere

    Fellfinesse Polvere

    5,0 (3)

    Per una pelle morbida e un pelo tutto da accarezzare.

    Per cani la cui pelle e il cui pelo hanno bisogno di nutrienti extra, per morbidezza e un pelo che torna a brillare.

    11,99 €

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    Verdauung: robust, aber nicht unverwüstlich

    Der Labrador frisst schnell, viel und unterwegs gern auch Dinge, die nicht in den Hund gehören. Schlingen, gelegentliches Erbrechen und weicher Kot sind deshalb häufige Alltagsthemen. Ein Anti-Schling-Napf verlangsamt das Fressen spürbar. Bitterkräuter, Flohsamenschalen und Schleimstoffe können eine normale Verdauung unterstützen und den Magen-Darm-Trakt in stressigen Phasen begleiten. Hält Durchfall länger als ein bis zwei Tage an oder kommen Fieber und Mattigkeit dazu, führt der Weg direkt zum Tierarzt.

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    Magenruhe Polvere

    Magenruhe Polvere

    4,8 (36)

    Quando la pancia brontola, riporta la calma.

    Se il tuo cane mangia spesso erba, schiocca le labbra o ha lo stomaco irrequieto: erbe delicate che calmano la pancia.

    11,99 €

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    Fütterung: So unterstützt du den Labrador Retriever im Alltag

    Ein Labrador verwertet Futter effizient und hört von selbst nicht auf zu fressen. Miss seine Tagesration deshalb konsequent ab, am besten mit Waage statt Messbecher, und rechne Leckerli und Kauartikel in die Tagesbilanz ein. Als Faustregel gilt: Du solltest die Taille deines Labradors von oben erkennen und seine Rippen mit leichtem Druck fühlen können.

    Bei Neigung zu Übergewicht ist ein fettreduziertes Futter mit hochwertigem Protein die einfachste Stellschraube. So spart dein Hund Kalorien, ohne auf Menge im Napf verzichten zu müssen. Für schlingende Labradore lohnt sich ein Anti-Schling-Napf, er entlastet Magen und Verdauung.

    Im Wachstum ist eine kontrollierte Energie- und Kalziumzufuhr wichtig, damit der junge Labrador nicht zu schnell wächst. Das schützt die Gelenke in der empfindlichsten Phase. Ausgewachsene Labradore profitieren von Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel aus Lachsöl, die Haut, Fell und Gelenkfunktion unterstützen können.

    Vom Welpen bis zum Senior: worauf du wann achtest

    Welpe

    Langsam wachsen lassen: Futtermenge genau portionieren, Treppen und wildes Springen begrenzen, das schont die wachsenden Gelenke.

    Adult

    Gewicht konsequent im Blick behalten, die Taille sollte sichtbar bleiben. Schwimmen und ausgedehnte Spaziergänge halten Gelenke und Kondition fit.

    Senior

    Futtermenge an die ruhigere Phase anpassen, Gelenke gezielt unterstützen und Beweglichkeit, Haut und Fell regelmäßig kontrollieren.

    Rasseportrait: Labrador Retriever

    Der Labrador Retriever ist seit Jahren eine der beliebtesten Hunderassen Deutschlands, und das aus gutem Grund. Ursprünglich als Apportierhund für die Jagd auf Wasserwild gezüchtet, vereint er Arbeitsfreude, Menschenbezogenheit und ein ausgesprochen freundliches Wesen. Ein Labrador will dabei sein, mitmachen und gefallen. Genau das macht ihn zum idealen Familienhund und zum verlässlichen Partner im Rettungs-, Therapie- und Assistenzhundewesen.

    Charakterlich gilt der Labrador als geduldig, nervenstark und offen gegenüber Menschen und Artgenossen. Als Wachhund taugt er wenig, dafür ist er schlicht zu freundlich. Was viele unterschätzen: Ein Labrador ist ein Arbeitshund. Er braucht täglich ein bis zwei Stunden echte Auslastung, am liebsten mit Aufgaben für Kopf und Nase. Apportieren, Schwimmen, Dummytraining und Suchspiele sind für ihn nicht Beschäftigung, sondern Berufung.

    Der berühmte Labrador-Appetit ist übrigens keine Anekdote, sondern hat eine nachgewiesene genetische Grundlage. Bei vielen Labradoren ist das POMC-Gen verändert, das an der Regulierung von Hunger und Sättigung beteiligt ist. Diese Hunde fühlen sich schlicht seltener satt und betteln, stehlen und schlingen deshalb häufiger. Das ist kein Erziehungsfehler, sondern Veranlagung, und genau deshalb liegt die Verantwortung für das Gewicht komplett bei dir.

    Das dichte, wasserabweisende Doppelfell macht den Labrador wetterfest und pflegeleicht. Zweimal im Jahr haart er allerdings kräftig, dann helfen regelmäßiges Bürsten und eine gezielte Unterstützung von Haut und Fell von innen.

    Unterm Strich ist der Labrador ein robuster, unkomplizierter Hund mit zwei klaren Schwerpunkten in der Vorsorge: Gelenke und Gewicht. Wer beides von Anfang an im Blick behält, hat beste Chancen auf viele gemeinsame, gesunde Jahre.

    Häufige Fragen zum Labrador Retriever

    Wie viel Bewegung braucht ein Labrador wirklich?
    Rechne mit mindestens ein bis zwei Stunden täglich, aufgeteilt auf Spaziergänge, freies Laufen und Kopfarbeit. Ein Labrador, der nur um den Block geht, wird unausgeglichen und setzt schneller an. Apportieren, Schwimmen und Nasenarbeit lasten ihn artgerecht aus und schonen dabei die Gelenke besser als wildes Toben auf hartem Boden.
    Warum ist mein Labrador ständig hungrig?
    Viele Labradore tragen eine Veränderung im POMC-Gen, das an der Sättigungsregulation beteiligt ist. Diese Hunde fühlen sich seltener satt, obwohl sie genug Energie bekommen. Das Betteln ist also Veranlagung, kein Zeichen von Mangel. Halte die abgewogene Ration konsequent ein und nutze einen Teil davon als Belohnung im Training.
    Ab wann sollte ich die Gelenke meines Labradors unterstützen?
    Die wichtigste Gelenkvorsorge beginnt im Welpenalter: kontrolliertes Wachstum, angepasste Bewegung und Normalgewicht. Gelenkfreundliche Nährstoffe wie Grünlippmuschel oder Kollagen sind vor allem ab dem mittleren Alter sinnvoll, bei sportlich geführten oder vorbelasteten Hunden auch früher. Bei bestehender Lahmheit gehört die Diagnose zuerst in tierärztliche Hände.
    Welches Futter passt zu einem Labrador mit Neigung zu Übergewicht?
    Ein fettreduziertes Futter mit hohem Anteil an hochwertigem Protein ist meist die beste Wahl. Es spart Kalorien, erhält die Muskulatur und sättigt besser als eine einfach verkleinerte Portion des bisherigen Futters. Wiege die Ration ab und kontrolliere das Gewicht alle zwei bis vier Wochen.

    Passend dazu: Gelenke und Mobilität

    Welches Solli's Produkt ist der beste Einstieg bei Gelenkproblemen?

    Für einen Hund, der erste Anzeichen zeigt oder vorbeugend versorgt werden soll, ist Mobilitätsmagie Gelenkpulver der Einstieg: Glucosamin, MSM, Kollagen, Grünlippmuschel und Teufelskralle in einer Mischung, täglich ins Futter. Wer die Omega-3-Fettsäuren dazu will, ergänzt das Mobilitätsmagie Öl. Beides zusammen ist die Kombination, die wir für Senioren und große Rassen empfehlen.

    Was ist der Unterschied zwischen Mobilitätsmagie Öl und Lachsöl?

    Beides sind Omega-3-Quellen, aber in sehr unterschiedlicher Konzentration. Das Mobilitätsmagie Öl basiert auf Sardinen-Fischöl mit über 5 % EPA und DHA, den beiden Fettsäuren, die für die Gelenke zählen, ergänzt um GLA aus Borretschöl. Lachsöl hat etwa ein Drittel dieser Konzentration, ist dafür günstiger und für Haut und Fell völlig ausreichend. Für Gelenke ist das Mobilitätsmagie Öl die gezieltere Wahl.

    Kann ich Gelenkpulver und Öl kombinieren?

    Ja, das ist sogar die beste Kombination. Das Pulver liefert die Knorpelbausteine, das Öl die Fettsäuren, die das Pulver nicht enthält. Gib beides täglich ins Futter. Nur zwei Öle gleichzeitig, etwa Lachsöl und Mobilitätsmagie Öl, solltest du nicht geben, weil sich die Fettmenge summiert.

    Wie lange dauert es, bis mein Hund beweglicher wird?

    Knorpelbausteine brauchen Zeit, bis sie im Gelenk ankommen. Erste Veränderungen wie leichteres Aufstehen am Morgen zeigen sich meist nach vier bis sechs Wochen, deutlich mehr Spielfreude und Sprungbereitschaft nach acht bis zwölf Wochen. Gib dem Pulver mindestens drei Monate, bevor du urteilst, und führe ein kurzes Bewegungstagebuch.

    Stela E. Seemann

    Fachlich geprüft von

    Stela E. Seemann

    Hundeernährungsberaterin und Gründerin von Solli's

    Unsere Rasseseiten werden fachlich geprüft und regelmäßig aktualisiert, damit du dich auf die Inhalte verlassen kannst.

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    Hinweis: Unsere Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.