Warum Haut und Fell so viel verraten
Das Fell ist das größte sichtbare Organ deines Hundes und reagiert schnell, wenn im Napf etwas fehlt oder der Körper gerade viel zu tun hat. Stumpfes, trockenes Fell, Schuppen, häufiges Kratzen oder ein Fellwechsel, der gar nicht enden will, sind typische Hinweise. Gute Nachricht: Haut und Fell lassen sich mit der Ernährung besonders gut beeinflussen, weil sich die Haut etwa alle drei bis vier Wochen erneuert. Was du heute ergänzt, siehst du in ein bis zwei Monaten im Fell.
Von innen: die klassischen Fellnährstoffe
Für gesunde Haut und glänzendes Fell braucht der Körper vor allem ausreichend hochwertiges Protein sowie Fettsäuren, Vitamine und Spurenelemente. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren gehören zur Hautbarriere und halten sie geschmeidig. Biotin, Zink und B-Vitamine sind an Haar- und Hautbildung beteiligt. Genau diese Bausteine stecken in unseren Ergänzungen für Haut und Fell, in unterschiedlicher Form, damit du wählen kannst, was zu euch passt.
Pulver, Öl oder Snack: was passt zu deinem Hund
- Fellfinesse Pulver: die Nährstoff-Kombination zum Untermischen ins Futter, ohne zusätzliche Kalorien. Für Hunde, die den Napf gern leeren.
- Fellfinesse Öl und Lachsöl: konzentrierte Fettsäuren zum Träufeln. Lachsöl ist die einfache Basis, die nebenbei auch die Gelenke mit versorgt. Mariendistelöl ergänzt die Fettsäuren um traditionell für die Leber geschätzte Zutaten.
- Snack Fellfinesse: dieselbe Idee als funktionaler Snack mit Fisch. Praktisch für unterwegs oder für Hunde, die im Futter nichts Fremdes mögen.
Viele Halterinnen und Halter kombinieren ein Öl mit dem Pulver. Das ist sinnvoll, weil Öl vor allem Fettsäuren liefert und das Pulver die übrigen Nährstoffe ergänzt. Achte nur darauf, nicht zwei Öle gleichzeitig zu geben.
Von außen: Waschen, Pflegen, Bürsten
Zu häufiges Baden trocknet die Haut aus, zu seltenes Bürsten lässt abgestorbene Haare und Schuppen im Fell zurück. Als Faustregel gilt: bürsten je nach Felltyp mehrmals pro Woche, baden nur bei Bedarf und dann mit einem pH-neutralen Hundeshampoo. Der Fellfinesse Conditioner erleichtert das Auskämmen bei langem Fell, das Frischespray hilft zwischen zwei Wäschen gegen Gerüche und statisches Fell. Alle drei Pflegeprodukte findest du in dieser Kategorie.
Fellwechsel richtig begleiten
Im Frühjahr und Herbst tauscht dein Hund einen großen Teil seines Fells aus. Das kostet Nährstoffe, und viele Hunde wirken in dieser Zeit stumpf oder schuppig. Starte am besten zwei bis drei Wochen vor dem erwarteten Fellwechsel mit einer Ergänzung und bürste in dieser Phase täglich. So kommt das neue Fell schneller und die Haut kann ungestört arbeiten.
Juckreiz: Ernährung oder etwas anderes?
Kratzt sich dein Hund viel, lohnt ein genauer Blick. Trockene Haut nach dem Winter oder ein Nährstoffmangel lassen sich gut mit der Ernährung angehen. Dauerhafter, starker Juckreiz kann aber auch Parasiten, eine Allergie oder eine Hauterkrankung als Ursache haben. Dann hilft eine Ergänzung nur begleitend. Unser Spot-On und die Pflegeprodukte findest du unter Zecken & Outdoor.
Wann du zum Tierarzt solltest
Bei offenen oder nässenden Stellen, Haarausfall in Flecken, auffälligem Geruch, Rötungen oder wenn dein Hund sich blutig kratzt, gehört das Thema in tierärztliche Hände. Ergänzungsfuttermittel unterstützen den Alltag, ersetzen aber keine Diagnose und keine Behandlung. Mehr Hintergrund liest du in unserem Ratgeber Haut und Fell beim Hund.