Dürfen Hunde Kirschen essen?

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Autor: Stela E. Seemann

Hundeernährungsberaterin

Kurz beantwortet
Reifes Kirschfruchtfleisch ist in kleinen Mengen für Hunde unbedenklich. Gefährlich sind Kern, Stiel und Blätter: Sie enthalten Blausäure, und der Kern kann zudem den Darm verstopfen. Gib deinem Hund also nur entkerntes, reifes Fruchtfleisch, und das nur gelegentlich wegen des Zuckers.

Fruchtfleisch ja, Kern nein

Das reife Fruchtfleisch der Kirsche ist ungiftig und liefert etwas Vitamine. Kern, Stiel und Blätter enthalten dagegen Amygdalin, aus dem Blausäure entstehen kann. Der harte Kern ist außerdem eine echte Gefahr für den Darm.

So fütterst du Kirschen sicher

  • Nur reife Kirschen verwenden, unreife enthalten mehr problematische Stoffe.
  • Immer entkernen und Stiele entfernen.
  • Gut waschen und in kleine Stücke teilen.
  • Nur gelegentlich und in kleiner Menge, wegen des Zuckers.
Hat dein Hund Kirschkerne gefressen, kann das bei kleinen Hunden oder größeren Mengen zu einer Blockade im Darm führen, dazu kommt die Blausäure aus dem Kern. Bei Anzeichen wie Erbrechen, Bauchschmerzen, Teilnahmslosigkeit oder Atemproblemen sofort die Tierarztpraxis kontaktieren.

Wie viel ist okay?

Ein paar entkernte Stücke als gelegentliches Extra genügen. Kirschen sind kein tägliches Futter, sondern ein seltener Snack.

Häufige Fragen

Dürfen Hunde Kirschen essen?
Ja, reifes und entkerntes Fruchtfleisch in kleinen Mengen.

Sind Kirschkerne giftig?
Ja, sie enthalten Blausäure und können den Darm verstopfen.

Was tun, wenn mein Hund Kerne gefressen hat?
Beobachten und bei Symptomen sofort zum Tierarzt.

Fazit

Kirschen sind für Hunde als reifes, entkerntes Fruchtfleisch in Maßen okay, Kern und Stiel gehören aber nicht in den Napf. Welche Lebensmittel sonst sicher sind, zeigt unsere Lebensmittel-Liste.

Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung.

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