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Gut für

Leber & Milz

Alles, was dein Hund frisst, aufnimmt oder abbekommt, geht durch die Leber: Nährstoffe, Medikamente, Abbauprodukte, Stoffe aus Futter und Umwelt. Sie baut auf, baut ab, speichert und entgiftet, rund um die Uhr. Die Milz filtert daneben das Blut und gehört zum Immunsystem. Beide Organe sind leise. Sie beschweren sich nicht, sie arbeiten weiter, und Leberthemen fallen deshalb oft erst im Blutbild auf, lange bevor der Hund selbst etwas zeigt.

Hier findest du alles von Solli's für Leber und Milz: Organkraft mit Mariendistel, Artischocke, Rote Beete, Löwenzahn und Curcuma, ergänzt um Vitamine, Zink und Selen, und reines Mariendistelöl mit Silymarin als einfache Basis. Frei von Soja, Mais und Getreide. Die Ergänzungsfuttermittel entwickeln eine Hundeernährungsberaterin und eine Biologin gemeinsam. Was zu deinem Hund passt, erklären wir unter den Produkten.

Leber & Milz

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Realistische Erwartung

Was passiert wann?

  1. Woche 1 Eingewöhnung

    Täglich ins Futter, wie es auf der Packung steht. Silymarin, Bitterstoffe und Mikronährstoffe kommen in der Leber an, außen ist noch nichts zu sehen.

  2. Woche 2 bis 3 Erste Reaktion

    Dein Hund ist munterer, das Fell wird glatter, der Kot geformter und dunkler, der Appetit gleichmäßiger.

  3. Woche 4 bis 8 Blutbild zeigt es

    Wer die Leberwerte vor und nach der Kur kontrollieren lässt, sieht schwarz auf weiß, was sich getan hat.

  4. Danach Dranbleiben

    Kur im Frühjahr wiederholen, bei Dauermedikation oder Senioren durchgehend weitergeben. Leberwerte einmal im Jahr kontrollieren.

Richtwerte bei täglicher Gabe. Jeder Hund ist anders, bleib mindestens acht Wochen dran, bevor du urteilst.

Worum es eigentlich geht

Damit das wieder geht

Am Ende geht es nicht um ein Pulver, sondern um die Momente, die wieder selbstverständlich werden.

Damit der jährliche Check ein Termin unter vielen bleibt.
Damit der Napf wieder ohne Zögern leer wird.
Damit wieder Energie für die zweite Runde bleibt.

Die Leber: das Organ, das alles abbekommt

Alles, was ein Hund frisst, aufnimmt oder abbekommt, geht durch die Leber: Nährstoffe, Medikamente, Abbauprodukte des Stoffwechsels, Stoffe aus Futter und Umwelt. Sie baut auf, baut ab, speichert und entgiftet, rund um die Uhr. Die Milz ergänzt sie als Blutfilter und Teil des Immunsystems. Beide Organe sind leise. Sie beschweren sich nicht, sie arbeiten einfach weiter, bis sie es nicht mehr können. Deshalb sind Leberthemen beim Hund oft erst im Blutbild sichtbar, lange bevor der Hund selbst etwas zeigt.

Woran du eine belastete Leber erkennen kannst

Die Zeichen sind unspezifisch und genau deshalb leicht zu übersehen: Müdigkeit ohne Grund, schwankender Appetit, gelegentliches Erbrechen, weicher heller Kot, mattes Fell, mehr Trinken als sonst, ein leicht aufgeblähter Bauch. Bei älteren Hunden, nach längerer Medikamentengabe, nach Erkrankungen oder bei Hunden, die gern Unappetitliches fressen, lohnt sich ein Blick auf die Leberwerte. Deutliche Zeichen wie gelbliches Zahnfleisch oder gelbliche Augen sind ein Notfall.

Was Leber und Milz unterstützt

Drei Pflanzen haben in der traditionellen Anwendung einen festen Platz: Mariendistel mit ihrem Wirkstoff Silymarin, das mit der normalen Leberfunktion in Verbindung gebracht wird, Artischocke mit Cynarin, das den Gallefluss und damit die Fettverdauung unterstützt, und Löwenzahn als bitteres Kraut für Verdauung und Stoffwechsel. Rote Beete liefert Betalaine als Antioxidantien, Curcuma ergänzt. Dazu B-Vitamine, Zink und Selen, die die Leber für ihre Arbeit braucht. Genau diese Kombination steckt in Organkraft.

Organkraft oder Mariendistelöl: was passt

  • Organkraft: das Pulver für Leber und Milz mit Mariendistel, Artischocke, Rote Beete, Löwenzahn, Curcuma und MSM, ergänzt um Vitamine, Zink und Selen. Täglich nach Gewichtstabelle ins Futter. Für Hunde mit erhöhten Leberwerten, nach Medikamenten, für Senioren und als Kur im Frühjahr.
  • Mariendistelöl: reines, kaltgepresstes Öl aus Mariendistelsamen mit Silymarin und einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren. Die einfache Basis für die Leber, die nebenbei Haut und Fell unterstützt. Für Hunde, die Pulver meiden, oder als tägliche Ergänzung zu Organkraft.

Beides zusammen ist sinnvoll: Organkraft liefert die Breite an Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen, das Öl die Fettsäuren und zusätzliches Silymarin.

Die Leber entlasten: was du im Alltag tun kannst

Keine Reste vom Tisch, besonders kein fettes Essen und nichts Gewürztes. Kein Kauartikel mit Konservierungsstoffen. Frisches Wasser immer. Bei Medikamenten, die dauerhaft gegeben werden, mit der Tierarztpraxis über Leberwerte-Kontrollen sprechen. Und: Gewicht halten, weil eine verfettete Leber schlechter arbeitet. Eine Kur über vier bis acht Wochen im Frühjahr, nach dem Winter mit weniger Bewegung und mehr Leckerlis, hat sich für viele Hunde bewährt.

Woran du merkst, dass es wirkt

Nach zwei bis drei Wochen fällt oft auf, dass der Hund munterer ist, das Fell glatter wird und der Kot geformter. Nach vier bis acht Wochen zeigt sich der Effekt dort, wo er zählt: im Blutbild. Wer die Leberwerte vor und nach einer Kur kontrollieren lässt, sieht schwarz auf weiß, ob es gewirkt hat. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber Nieren, Leber und Harnwege beim Hund.

Wann du zum Tierarzt solltest

Gelbliches Zahnfleisch, gelbliche Augen oder Haut, aufgeblähter Bauch, wiederholtes Erbrechen, Apathie, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder dunkler Urin sind Notfälle. Auch bei bekannt erhöhten Leberwerten, nach dem Fressen von etwas Giftigem und vor jeder längeren Medikamentengabe gehört die Leber in tierärztliche Hände. Ergänzungsfuttermittel unterstützen die normale Leberfunktion, sie behandeln keine Lebererkrankung und ersetzen keine Diagnose.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Leber & Milz

Beantwortet vonStela Elena SeemannGründerin von Solli's und HundeernährungsberaterinIch habe unsere Rezepturen entwickelt und beantworte hier die Fragen, die uns Halter:innen zum Thema Leber & Milz am häufigsten stellen.

Welches Solli's Produkt ist der beste Einstieg für die Leber?

Organkraft. Es bündelt Mariendistel, Artischocke, Rote Beete, Löwenzahn und Curcuma mit Vitaminen, Zink und Selen in einem Pulver, täglich ins Futter. Wenn dein Hund Pulver meidet oder du einfach starten willst, ist Mariendistelöl die Alternative. Beides zusammen ist die Kombination für eine Kur.

Was ist der Unterschied zwischen Organkraft und Mariendistelöl?

Organkraft ist die breite Mischung aus fünf Pflanzen plus Mikronährstoffe, ausgerichtet auf Leber und Milz. Mariendistelöl ist reines Öl aus Mariendistelsamen: Silymarin plus ungesättigte Fettsäuren, dadurch auch gut für Haut und Fell. Das Pulver ist gezielter, das Öl einfacher.

Warum sind die Leberwerte meines Hundes erhöht?

Häufige Gründe sind Medikamente, besonders Schmerzmittel und Cortison, Übergewicht mit Leberverfettung, Alter, Infektionen, giftige Pflanzen oder Lebensmittel und hormonelle Erkrankungen wie Cushing. Erhöhte Werte sind ein Hinweis, keine Diagnose. Lass die Ursache abklären und begleite die Leber mit Organkraft.

Kann Organkraft erhöhte Leberwerte senken?

Organkraft unterstützt die normale Leberfunktion, es ist ein Ergänzungsfuttermittel und kein Medikament. Viele Halterinnen und Halter berichten von verbesserten Werten nach einer Kur, das hängt aber von der Ursache ab. Lass die Werte vor und nach vier bis acht Wochen kontrollieren, dann siehst du, ob es bei deinem Hund wirkt.

Wie lange dauert es, bis Organkraft wirkt?

Munterkeit, Fell und Kot verändern sich oft nach zwei bis drei Wochen. Im Blutbild zeigt sich der Effekt nach vier bis acht Wochen. Gib Organkraft mindestens sechs Wochen, bevor du urteilst, und lass die Leberwerte zum Vergleich kontrollieren.

Wie lange sollte eine Leberkur dauern?

Vier bis acht Wochen sind ein guter Rahmen, etwa im Frühjahr nach dem Winter oder nach einer Medikamentengabe. Hunde mit dauerhaft belasteter Leber, Senioren oder Hunde unter Dauermedikation profitieren von einer durchgehenden Gabe. Das mit der Tierarztpraxis abzustimmen ist sinnvoll, wenn Werte bekannt sind.

Kann ich Organkraft dauerhaft geben?

Ja, die Zutaten sind für die tägliche Gabe geeignet. Bei Hunden mit diagnostizierter Lebererkrankung oder unter Medikamenten sprich die Dauergabe mit deiner Tierarztpraxis ab, damit Ergänzung und Behandlung zusammenpassen.

Wie dosiere ich Organkraft?

Nach der Gewichtstabelle: 0,5 g bis 5 kg, 0,5 bis 1 g bei 5 bis 10 kg, 1 bis 2 g bei 10 bis 15 kg, 2 bis 3 g bei 15 bis 20 kg, 4 g ab 20 kg täglich. Unter das Futter mischen, in der ersten Woche mit der kleineren Menge starten.

Kann ich Organkraft mit Medikamenten kombinieren?

In vielen Fällen ja, gerade wenn Medikamente die Leber belasten, ist eine Begleitung sinnvoll. Weil Mariendistel den Abbau mancher Wirkstoffe beeinflussen kann, sprich die Kombination mit deiner Tierarztpraxis ab, besonders bei Epilepsie-, Herz- oder Schilddrüsenmedikamenten.

Was hat die Milz mit der Leber zu tun?

Die Milz filtert das Blut, baut alte Blutzellen ab und ist Teil des Immunsystems. Sie arbeitet eng mit der Leber zusammen, beide gehören zum Stoffwechsel- und Entgiftungssystem des Hundes. Organkraft ist auf beide Organe ausgerichtet, deshalb steht Leber und Milz auf der Packung.

Welche Anzeichen sprechen für eine belastete Leber?

Müdigkeit ohne Grund, schwankender Appetit, gelegentliches Erbrechen, weicher heller Kot, mattes Fell, mehr Trinken, leicht aufgeblähter Bauch. Alles unspezifisch und leicht zu übersehen. Gelbliches Zahnfleisch oder gelbliche Augen sind dagegen ein Notfall.

Ist Organkraft für Senioren geeignet?

Ja, gerade für Senioren. Mit dem Alter arbeitet die Leber langsamer, und viele ältere Hunde bekommen Medikamente. Organkraft passt gut zu Goldene Jahre, es gibt keine Überschneidungen.

Hilft Organkraft bei Cushing oder Diabetes?

Beide Erkrankungen belasten die Leber, deshalb kann Organkraft als Begleitung sinnvoll sein. Es behandelt aber weder Cushing noch Diabetes. Sprich die Gabe mit deiner Tierarztpraxis ab, damit sie zur Therapie passt.

Wann sollte ich mit Leberproblemen zum Tierarzt?

Sofort bei gelblichem Zahnfleisch, gelblichen Augen, aufgeblähtem Bauch, wiederholtem Erbrechen, Apathie, Verwirrtheit, Krampfanfällen oder dunklem Urin. Auch nach dem Fressen von etwas Giftigem und bei bekannt erhöhten Werten. Ergänzungen unterstützen die normale Leberfunktion, sie ersetzen keine Diagnose.

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