Schonkost beim Hund
Autor: Stela E. Seemann
Hundeernährungsberaterin
Was ist Schonkost?
Schonkost entlastet die Verdauung, indem sie besonders leicht verdaulich und reizarm ist. Sie soll dem Magen-Darm-Trakt eine kurze Erholung gönnen, etwa nach einem leichten Magenverstimmung. Als Dauerernährung ist sie nicht gedacht.
Woraus besteht Schonkost?
- Mageres Eiweiß: gekochtes Hühnchen ohne Haut und Fett.
- Verträgliche Kohlenhydrate: gut gekochter Reis.
- Gekochte Karotte oder Kürbis: sanft und magenfreundlich.
- Fettarm und ungewürzt, in kleinen, häufigen Portionen.
Wann und wie
Schonkost passt bei leichten, akuten Magen-Darm-Verstimmungen, wenn die akute Phase abklingt. Gib kleine Portionen über den Tag verteilt und stelle die Fütterung anschließend langsam wieder auf das gewohnte Futter um. Wichtig ist, dass dein Hund ausreichend trinkt.
Sanfte Unterstützung
Passend zur Schonkost setzt unser Moroscher Held auf das Prinzip der gekochten Karotte, das traditionell bei Durchfall geschätzt wird. Für einen empfindlichen Magen kombiniert unsere Kräuterliebe Magenruhe Flohsamenschalen mit sanften Kräutern. Beide ersetzen keine tierärztliche Behandlung ernster Beschwerden, können den empfindlichen Magen aber begleiten.
Häufige Fragen
Wie lange Schonkost füttern?
Meist ein bis drei Tage, dann langsam zurück aufs gewohnte Futter.
Was gehört in Schonkost?
Mageres, gekochtes Eiweiß mit Reis oder gekochter Karotte, fettarm und ungewürzt.
Muss ich vorher fasten lassen?
Eine kurze Futterpause kann bei erwachsenen Hunden sinnvoll sein, bei Welpen nicht. Im Zweifel den Tierarzt fragen.
Wann reicht Schonkost nicht?
Bei starken, anhaltenden oder blutigen Beschwerden und bei Welpen und Senioren.
Fazit
Schonkost ist eine leichte Übergangskost, die dem Magen-Darm-Trakt kurz Erholung gönnt, ideal bei leichten Verstimmungen. Achte auf kleine Portionen, ausreichend Wasser und eine langsame Umstellung. Bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden führt der Weg zum Tierarzt. Mehr im Ratgeber Verdauung.
Dieser Ratgeber gibt Orientierung und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei anhaltenden oder schweren Magen-Darm-Beschwerden wende dich an deine Tierarztpraxis.