Der Beagle wurde in England als Meutehund für die Hasenjagd gezüchtet, und beides prägt ihn bis heute: Seine Nase gehört zu den besten der Hundewelt, und seine Geselligkeit macht ihn zum freundlichsten Familienmitglied, das man sich wünschen kann.
Mit Kindern ist der Beagle geduldig, mit Artgenossen verträglich, mit Fremden charmant. Aggression kennt er praktisch nicht. Sein Dickkopf zeigt sich woanders: Hat die Nase eine Spur gefunden, werden die Ohren wahlweise taub.
Deshalb ist Nasenarbeit der Schlüssel zum glücklichen Beagle: Schleppfährten, Suchspiele und Mantrailing lasten ihn artgerecht aus und stärken gleichzeitig den Rückruf. Ein gelangweilter Beagle jagt allein oder durchsucht den Mülleimer.
Sein berühmtester Wesenszug ist der Appetit: Beagles kennen kein Sättigungsgefühl und fressen, was sie finden. Übergewicht ist das häufigste Gesundheitsproblem der Rasse, dicht gefolgt von Ohrenentzündungen unter den langen Hängeohren.
Wer Portionen abmisst, die Nase beschäftigt und Ohren sowie Gelenke im Blick behält, hat mit dem Beagle einen unverwüstlich fröhlichen Begleiter für viele Jahre.