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Berner Sennenhund
Rassenberater · Hund

Berner Sennenhund

Der gutmütige Riese aus den Schweizer Bergen mit dem dreifarbigen Traumfell.

Größe
58 bis 70 cm
Gewicht
36 bis 50 kg
Lebenserwartung
7 bis 10 Jahre
Charakter
gutmütig, gelassen, familienbezogen

Der Berner Sennenhund auf einen Blick

Der Berner Sennenhund ist ein gutmütiger, familienbezogener Riese aus der Schweiz, dessen Gesundheit besonders bewusste Pflege verdient. Rassetypisch stehen die Gelenke der schweren Statur, das üppige Fell, das Gewicht und ein achtsames, früh unterstütztes Älterwerden im Fokus. Mit kontrolliertem Wachstum, schlanker Linie und regelmäßiger Vorsorge holst du das Beste aus der gemeinsamen Zeit heraus. Passende Solli's Produkte findest du direkt bei jedem Thema.

Wo fängst du bei Berner Sennenhund an?

Wähle die Lebensphase und was dir aktuell auffällt. Wir sortieren die rassetypischen Themen und nennen dir einen Startpunkt statt einer langen Produktliste.

Lebensphase

Schlank halten, Fellroutine pflegen und Gelenke bei jedem ruhigen Abenteuer gezielt unterstützen.

Was fällt dir auf?

Unser Startpunkt:

    Worum es im Alltag geht

    Damit die Treppe wieder eine Treppe ist und kein Hindernis.
    Damit der Ball wieder seine Idee ist, nicht deine.
    Damit auch die zweite Runde noch drin ist.

    Das sagen andere Tierhalter

    Hat bereits nach drei Tagen gute Erfolge erzielt und wird vom Hund gerne genommen.

    Anonym

    Typische Gesundheitsthemen beim Berner Sennenhund

    Diese Themen treten rassetypisch statistisch häufiger auf. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Einladung, früh hinzuschauen. Bei akuten Beschwerden gehört dein Tier immer in tierärztliche Hände.

    Gelenke: das große Thema der schweren Rasse

    Hüft- und Ellbogendysplasie sind beim Berner Sennenhund weit verbreitet, und das hohe Gewicht beschleunigt Arthrose. Steifes Aufstehen, Schonhaltungen oder Unlust beim Spazieren sind frühe Hinweise.

    Kontrolliertes Wachstum im ersten Jahr, keine Treppen und Sprünge im Welpenalter und gleichmäßige, gelenkschonende Bewegung sind die halbe Miete. Gelenknährstoffe können den sanften Riesen früh unterstützen, lange bevor Beschwerden sichtbar werden.

    Passende Solli's Produkte

    Poudre Magie de la mobilité

    Poudre Magie de la mobilité

    4,8 (10)

    Pour qu'on gambade à nouveau au lieu de se ménager.

    Pour les chiens qui se raidissent ou se lèvent à contrecœur. Soutient les articulations pour que ton chien participe à nouveau davantage.

    11,99 €

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    Alles zu Gelenke und Mobilität ansehen

    Fell und Haut: dichte Pracht mit Pflegeplan

    Das lange Bernerfell mit üppiger Unterwolle haart stark und neigt hinter Ohren, an Hosen und Rute zum Verfilzen. Unter Filzplatten kann sich die Haut entzünden, bei Hitze drohen Hotspots.

    Bürste zwei- bis dreimal pro Woche gründlich bis auf die Haut, im Fellwechsel täglich. Omega-Fettsäuren und Hautnährstoffe können Fellglanz und Hautbarriere von innen unterstützen.

    Passende Solli's Produkte

    Poudre Finesse du pelage

    Poudre Finesse du pelage

    5,0 (3)

    Pour une peau souple et un pelage à caresser.

    Pour les chiens dont la peau et le pelage peuvent profiter de nutriments supplémentaires, pour de la souplesse et un pelage qui brille à nouveau.

    11,99 €

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    Alles zu Haut und Fell ansehen

    Gewicht: leicht bleiben, länger laufen

    Jedes Kilo zu viel belastet die ohnehin geforderten Gelenke des Berners und verkürzt seine aktiven Jahre. Unter dem dicken Fell fällt Übergewicht zudem spät auf.

    Taste wöchentlich die Rippen: Sie sollten gut fühlbar sein. Abgemessene Portionen und bei Bedarf ein fettreduziertes Futter halten den Riesen leichtfüßig.

    Passende Solli's Produkte

    Poisson Regular

    Poisson Regular

    5,0 (9)

    Quand la balance réclame moins de calories.

    À la truite et au saumon, pour les chiens qui aiment le poisson. Facile à digérer et savoureux.

    22,99 €

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    Achtsam älter werden: Vorsorge, die sich lohnt

    Der Berner altert früh: Ab etwa fünf bis sechs Jahren beginnt seine Seniorenphase. Die Rasse trägt zudem eine erhöhte Tumorneigung, weshalb regelmäßige Vorsorge besonders wertvoll ist.

    Halbjährliche Tierarzt-Checks, Abtasten auf Knubbel beim Bürsten und altersgerechte Nährstoffe für Vitalität und Beweglichkeit helfen, Veränderungen früh zu erkennen und die gemeinsamen Jahre aktiv zu gestalten.

    Passende Solli's Produkte

    Poudre Années dorées

    Poudre Années dorées

    4,9 (9)

    De la vitalité dans chaque cuillère, pour des années dorées.

    Pour des années dorées : soutient les articulations, la digestion et la vitalité, pour qu'il reste en forme plus longtemps.

    11,99 €

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    Fütterung: So unterstützt du den Berner Sennenhund im Alltag

    Beim Berner Sennenhund entscheidet das erste Lebensjahr über die Gelenke: Junghunde der Riesenrasse müssen langsam wachsen, mit exakt bemessenem Junior-Futter und ohne Gewichtsspitzen. Halte dich strikt an die Fütterungsempfehlung und kontrolliere die Entwicklung regelmäßig.

    Ausgewachsen braucht der Berner hochwertiges Futter mit moderatem Energiegehalt, denn sein Grundumsatz ist niedriger, als seine Größe vermuten lässt. Zwei ruhige Mahlzeiten täglich und Ruhe nach dem Fressen beugen auch der Magendrehung vor.

    Gelenknährstoffe gehören bei der Rasse früh in den Napf, ergänzt um Omega-Fettsäuren für Fell und Haut und ab dem mittleren Alter um Senioren-Nährstoffe.

    Vom Welpen bis zum Senior: worauf du wann achtest

    Welpe

    Wachstum bremsen statt pushen: exakte Futtermengen, keine Treppen, kurze Spaziergänge und viel Schlaf für die wachsenden Knochen.

    Adult

    Schlank halten, Fellroutine pflegen und Gelenke bei jedem ruhigen Abenteuer gezielt unterstützen.

    Senior

    Ab fünf bis sechs Jahren halbjährliche Checks, angepasste Bewegung und bewusst genossene gemeinsame Zeit, der Berner dankt jede Aufmerksamkeit.

    Rasseportrait: Berner Sennenhund

    Der Berner Sennenhund stammt aus dem Schweizer Voralpenland, wo er Höfe bewachte und Karren zog. Sein Wesen ist bis heute das eines Bauernhofhundes im besten Sinne: gelassen, gutmütig, wachsam ohne Aggression und tief mit seiner Familie verbunden.

    Kinder liebt der Berner in aller Regel, Trubel erträgt er geduldig, und am liebsten liegt er dort, wo er alle im Blick hat. Fremden gegenüber ist er reserviert, aber freundlich. Ein Berner will nicht kämpfen, er will dazugehören.

    Sein Bewegungsbedarf ist moderat: ausgedehnte, ruhige Spaziergänge und gern Zughundesport oder Trekking passen zu ihm, Hitze und wildes Toben dagegen nicht. Das dicke Fell macht ihn zum Winterfan und Sommermuffel.

    Das dreifarbige, langstockige Fell mit dichter Unterwolle ist sein Markenzeichen und will zwei- bis dreimal pro Woche gebürstet werden, im Fellwechsel täglich.

    Die Lebenserwartung der Rasse liegt mit 7 bis 10 Jahren unter dem Durchschnitt, unter anderem wegen Gelenkproblemen und einer erhöhten Tumorneigung. Genau deshalb lohnt es sich doppelt, Gewicht, Gelenke und Vorsorge von Anfang an ernst zu nehmen und jeden gemeinsamen Tag bewusst zu genießen.

    Häufige Fragen zum Berner Sennenhund

    Wie alt wird ein Berner Sennenhund?
    Im Schnitt 7 bis 10 Jahre, weniger als viele andere Rassen. Schlanke Linie, Gelenkpflege, gute Zucht und regelmäßige Vorsorge können die gesunden Jahre verlängern. Umso wertvoller ist es, die gemeinsame Zeit bewusst aktiv und schön zu gestalten.
    Verträgt ein Berner Sennenhund Hitze?
    Schlecht: Das dichte Fell ist für Schweizer Bergwinter gemacht. Verlege Spaziergänge im Sommer auf frühe Morgen- und späte Abendstunden, biete Schatten und Wasser und schere das Fell nicht ab, es isoliert auch gegen Hitze. Mittags gilt Siesta.
    Wie viel Bewegung braucht ein Berner Sennenhund?
    Ein bis zwei Stunden ruhige Bewegung täglich, gern mit Aufgaben wie Zughundesport, Trekking oder Suchspielen. Wildes Rennen und Springen passen nicht zu seinen Gelenken. Der Berner ist Wanderkamerad, kein Sprinter.
    Haart der Berner Sennenhund stark?
    Ja, ganzjährig und im Fellwechsel gewaltig. Zwei- bis dreimal wöchentliches Bürsten, im Wechsel täglich, hält es im Rahmen und ist gleichzeitig die beste Gelegenheit, die Haut auf Veränderungen abzutasten. Omega-Fettsäuren unterstützen die Fellqualität von innen.

    Passend dazu: Gelenke und Mobilität

    Welches Solli's Produkt ist der beste Einstieg bei Gelenkproblemen?

    Für einen Hund, der erste Anzeichen zeigt oder vorbeugend versorgt werden soll, ist Mobilitätsmagie Gelenkpulver der Einstieg: Glucosamin, MSM, Kollagen, Grünlippmuschel und Teufelskralle in einer Mischung, täglich ins Futter. Wer die Omega-3-Fettsäuren dazu will, ergänzt das Mobilitätsmagie Öl. Beides zusammen ist die Kombination, die wir für Senioren und große Rassen empfehlen.

    Was ist der Unterschied zwischen Mobilitätsmagie Öl und Lachsöl?

    Beides sind Omega-3-Quellen, aber in sehr unterschiedlicher Konzentration. Das Mobilitätsmagie Öl basiert auf Sardinen-Fischöl mit über 5 % EPA und DHA, den beiden Fettsäuren, die für die Gelenke zählen, ergänzt um GLA aus Borretschöl. Lachsöl hat etwa ein Drittel dieser Konzentration, ist dafür günstiger und für Haut und Fell völlig ausreichend. Für Gelenke ist das Mobilitätsmagie Öl die gezieltere Wahl.

    Kann ich Gelenkpulver und Öl kombinieren?

    Ja, das ist sogar die beste Kombination. Das Pulver liefert die Knorpelbausteine, das Öl die Fettsäuren, die das Pulver nicht enthält. Gib beides täglich ins Futter. Nur zwei Öle gleichzeitig, etwa Lachsöl und Mobilitätsmagie Öl, solltest du nicht geben, weil sich die Fettmenge summiert.

    Wie lange dauert es, bis mein Hund beweglicher wird?

    Knorpelbausteine brauchen Zeit, bis sie im Gelenk ankommen. Erste Veränderungen wie leichteres Aufstehen am Morgen zeigen sich meist nach vier bis sechs Wochen, deutlich mehr Spielfreude und Sprungbereitschaft nach acht bis zwölf Wochen. Gib dem Pulver mindestens drei Monate, bevor du urteilst, und führe ein kurzes Bewegungstagebuch.

    Stela E. Seemann

    Fachlich geprüft von

    Stela E. Seemann

    Hundeernährungsberaterin und Gründerin von Solli's

    Unsere Rasseseiten werden fachlich geprüft und regelmäßig aktualisiert, damit du dich auf die Inhalte verlassen kannst.

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    Hinweis: Unsere Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.