Der Rhodesian Ridgeback stammt aus dem südlichen Afrika, wo er zum Aufspüren und Stellen von Großwild eingesetzt wurde. Sein Markenzeichen ist der Ridge, ein Streifen gegen den Strich wachsenden Haares auf dem Rücken.
Sein Wesen ist bemerkenswert ruhig und souverän. Zu Hause ist der Ridgeback ein entspannter Mitbewohner, der stundenlang zufrieden liegt. Draufgängertum zeigt er selten, sein Selbstbewusstsein dafür umso deutlicher.
Eigenständigkeit gehört zu seinem Erbe: Er wurde gezüchtet, um im Feld selbst zu entscheiden. Entsprechend braucht er faire, konsequente Führung und Menschen, die Diskussionen gelassen aussitzen können. Harte Methoden verschließen ihn.
Sein Bewegungsbedarf ist hoch, aber unspektakulär: Lange Spaziergänge, Ausdauerarbeit und Nasenspiele passen ideal. Sein Jagdtrieb ist deutlich vorhanden, ein sicherer Rückruf entsprechend wichtig.
Das kurze Fell ist pflegeleicht und schnell gemacht, macht ihn aber kälteempfindlich. Gesundheitlich sind neben Gelenken und Magendrehung der sogenannte Dermoidsinus, eine angeborene Hautfehlbildung, sowie Schilddrüsenthemen bekannt. Seriöse Zucht klärt das ab.