Die Norwegische Waldkatze entwickelte sich über Jahrhunderte in Skandinaviens Wäldern, und man sieht es ihr an: kräftiger Körper, wasserabweisendes Langhaarfell, buschiger Schwanz und die typischen Luchspinsel an den Ohren. Eine Katze wie aus einer nordischen Sage.
Ihr Wesen ist überraschend sanft: Die Norwegerin ist freundlich, geduldig und sozial, versteht sich meist gut mit Kindern, Artgenossen und Hunden. Aufdringlich ist sie nie, anhänglich auf ihre würdevolle Art durchaus.
Klettern ist ihre Leidenschaft: Als einzige Katzenrasse kann sie Bäume kopfüber hinabsteigen. In der Wohnung braucht sie deshalb stabile, hohe Kratzbäume und Kletterwege, ein gesicherter Balkon oder Freigang macht sie komplett glücklich.
Ihr Fell ist erstaunlich pflegeleicht für eine Langhaarkatze: Die glatte Deckhaarschicht verfilzt wenig, nur die dichte Unterwolle will ein- bis zweimal pro Woche gebürstet werden, im Frühjahr, wenn die Winterwolle fällt, deutlich öfter.
Gesundheitlich gilt die Naturrasse als robust. Bekannte Rassethemen sind die Herzerkrankung HCM, die Stoffwechselerkrankung GSD IV und bei der großen, schweren Statur Hüftgelenksdysplasie, seriöse Züchter testen entsprechend. Mit guter Herkunft und aufmerksamer Pflege wird die Wikingerin oft 15 Jahre und älter.